20 Minuten in einmaligem Design: «Etwas, das heraussticht»
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20 Minuten in einmaligem Design«Etwas, das heraussticht»

Die heutige Zeitung sieht ganz anders aus als gewohnt. Felix Pfäffli vom Luzerner Studio Feixen erklärt Idee und Absicht dahinter.

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sry
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Die heutige Ausgabe von 20 Minuten ist in einem einmaligen Design gehalten. Dafür verantwortlich ist das Luzerner Studio Feixen. Die Designer ...

Die heutige Ausgabe von 20 Minuten ist in einem einmaligen Design gehalten. Dafür verantwortlich ist das Luzerner Studio Feixen. Die Designer ...

... haben sich mit aufsehenerregenden Plakaten für den Luzerner Südpol international einen Namen gemacht. Mittlerweile arbeitet das Studio Feixen auch für internationale Namen wie ...

... haben sich mit aufsehenerregenden Plakaten für den Luzerner Südpol international einen Namen gemacht. Mittlerweile arbeitet das Studio Feixen auch für internationale Namen wie ...

Studio Feixen
... die Nuits Sonores, ein Musikfestival in Lyon (F). Oder für ...

... die Nuits Sonores, ein Musikfestival in Lyon (F). Oder für ...

Studio Feixen

Felix, die Zeitung von heute sieht ganz anders aus. Was ist die Absicht dahinter?

Eigentlich haben wir mit dem Redesign zwei Ziele verfolgt: einerseits eine Zeitung zu gestalten, die funktioniert. Und andererseits etwas zu kreieren, das heraussticht, das den Betrachter sofort anspricht und hineinzieht. Genau das, was Samsung mit dem Galaxy S8 auch macht.

Meinst du die farbigen Elemente, die sich durch die Zeitung ziehen?

Genau. Diese Elemente treten in eine Beziehung mit dem Inhalt, ohne direkt auf ihn Einfluss zu nehmen. Es ist eine zweite Ebene, die – inspiriert vom Inhalt – ein Eigenleben entwickelt und die Vorstellungskraft des Lesers herausfordert.

Kannst du das noch etwas näher erklären?

Nehmen wir zum Beispiel die Sportseiten: Hier gehts um Bewegung, Tempo, aber auch Präzision und Geschicklichkeit. Wir haben versucht, diese Eigenschaften grafisch einzufangen.

Mit 20 Minuten erreicht ihr auf einen Schlag ein breites Publikum in der Schweiz. Aufgeregt?

Wir nehmen nur aufregende Aufgaben an. (lacht) Klar sind wir aufgeregt. Wir haben in der Vergangenheit auch schon für grössere Kunden gearbeitet, aber noch nie in der Schweiz.

Was waren das für Projekte?

Einmal durften wir in Shanghai ein riesiges Hochhaus, das zugleich ein Screen ist, bespielen. Zur Aufschaltung flog uns der Kunde extra nach China ein und ich durfte die Animation per Smartphone aktivieren. Das war schon ein krasses Gefühl. Und für die Eröffnung des Mehrspartenhauses Wanderlust haben wir in einer illegalen Aktion ganz Paris mit Plakaten überklebt.

Habt ihr auch schon für Printmedien gearbeitet?

Wir durften zum Beispiel schon Titelseiten fürs «New York Times Magazine» oder für «Wired» gestalten. Angefangen haben wir damals mit Plakaten, und ein gutes Magazin-Cover funktioniert ähnlich wie ein Plakat.

Das Luzerner hat sich mit aufsehenerregenden Arbeiten unter anderem für Nike, Google, Reebok und zahlreiche Kultur-Events international einen Namen gemacht. 2009 von Felix Pfäffli gegründet, besteht das Kernteam heute aus ihm, Raphael Leutenegger und Daniel Peter. studiofeixen.ch

Das Luzerner hat sich mit aufsehenerregenden Arbeiten unter anderem für Nike, Google, Reebok und zahlreiche Kultur-Events international einen Namen gemacht. 2009 von Felix Pfäffli gegründet, besteht das Kernteam heute aus ihm, Raphael Leutenegger und Daniel Peter. studiofeixen.ch

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