Zukunft unklar - EU bestellt vorerst keine weiteren Dosen bei AstraZeneca
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Zukunft unklarEU bestellt vorerst keine weiteren Dosen bei AstraZeneca

Die EU erhält noch bis im Juni Impfstoff von AstraZeneca. Ob der Vertrag darüber hinaus verlängert wird, ist derzeit noch nicht geklärt.

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Es bleibt unklar, ob die EU AstraZeneca weiter bestellen wird.

Es bleibt unklar, ob die EU AstraZeneca weiter bestellen wird.

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Die Europäische Union hat ihre Bestellungen für Corona-Impfstoffdosen von AstraZeneca bislang nicht über den Monat Juni hinaus verlängert.

Die Europäische Union hat ihre Bestellungen für Corona-Impfstoffdosen von AstraZeneca bislang nicht über den Monat Juni hinaus verlängert.

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«Ob wir das tun, bleibt abzuwarten», sagte er dem Radiosender France Inter/France Info. Dies bedeute jedoch nicht zwingend das Ende der Geschäfte zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Pharmakonzern.

«Ob wir das tun, bleibt abzuwarten», sagte er dem Radiosender France Inter/France Info. Dies bedeute jedoch nicht zwingend das Ende der Geschäfte zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Pharmakonzern.

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Darum gehts

  • Es steht noch nicht fest, ob die EU nach Juni weiter AstraZeneca-Impfstoff bestellen wird.

  • «Ob wir das tun, bleibt abzuwarten», sagte EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton.

  • Mit dem Pfizer/Biontech begannen die Vertragsverlängerungs-Verhandlungen bereits.

Die Europäische Union hat ihre Bestellungen für Corona-Impfstoffdosen von AstraZeneca bislang nicht über den Monat Juni hinaus verlängert. Es stehe noch nicht fest, ob es danach zu weiteren Bestellungen komme, sagte EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton am Sonntag. «Ob wir das tun, bleibt abzuwarten», sagte er dem Radiosender France Inter/France Info. Dies bedeute jedoch nicht zwingend das Ende der Geschäfte zwischen der EU und dem britisch-schwedischen Pharmakonzern.

Bei den Vertragsverlängerungen habe die EU mit dem US-Pharmahersteller Pfizer und seinem Mainzer Partner Biontech begonnen, aber «es wird andere geben», sagte Breton weiter. «Wir haben mit Pfizer begonnen, weil an der zweiten Phase gearbeitet wird, den Impfstoffen der zweiten Generation», fügte er hinzu. Es gehe darum, sich bei der Fortsetzung des Impfprogramms «vor den anderen in Stellung zu bringen».

Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte in Strassburg auf die Frage nach der Zukunft des britisch-schwedischen Vakzins, AstraZeneca werde «uns helfen, die Krise hinter uns zu lassen». Hinsichtlich der Wirksamkeit gegen Virus-Mutanten zeige sich, «dass andere Impfstoffe heute wirksamer sind», sagte Macron.

Bei dem Vakzin von AstraZeneca hatte es in den vergangenen Monaten massive Lieferverzögerungen gegeben. Für Verärgerung in der EU hatte gesorgt, dass die Lieferungen von AstraZeneca an Grossbritannien gleichzeitig offenbar nicht eingeschränkt wurden.

AstraZeneca hatte unter Verweis auf Produktionsprobleme im ersten Quartal nur 30 Millionen statt der vereinbarten 120 Millionen Impfdosen an die EU geliefert. Die EU wirft dem Hersteller Vertragsverletzung vor und geht gerichtlich gegen das Unternehmen vor.

Der Corona-Impfstoff des Konzerns war zudem in den vergangenen Wochen wegen seltener schwerer Nebenwirkungen in die Schlagzeilen geraten. Mehrere EU-Mitgliedsstaaten empfehlen Impfungen mit dem Vakzin seitdem nur noch für bestimmte Altersgruppen.

Die Europäische Union hatte am Samstag einen Vertrag mit Biontech und Pfizer über die Lieferung von bis zu 1,8 Milliarden weiteren Corona-Impfstoffdosen geschlossen. Anders als bislang geplant, soll nicht das Vakzin von AstraZeneca, sondern der Impfstoff von Biontech/Pfizer künftig vorrangig in der EU zum Einsatz kommen.

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(AFP/ore)

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