Aktualisiert 04.02.2004 17:49

EU-Einwanderer kommen erst ab 2011

Bei der Öffnung ihres Arbeitsmarktes gegenüber den zehn neuen EU-Ländern gelten für die Schweiz die selben Übergangsfristen wie für die alten EU-Länder. Dies wurde an der sechsten Verhandlungsrunde Schweiz-EU vereinbart.

Wie Chefunterhändler Dieter Grossen am Mittwoch vor den Medien in Bern erklärte, wurde bei den bisher blockierten Verhandlungen über die Freizügigkeit von Personen aus den neuen EU-Ländern zwar noch kein Durchbruch erzielt. Es sei aber ein «Tauwetter» angebrochen.

Die Schweiz und die EU seien sich einig geworden, dass für die neuen EU-Mitgliedstaaten ein separates Übergangsregime bis 2011 gelten soll. Die Schweiz werde damit gegenüber den alten EU-Staaten nicht schlechter gestellt und könne den freien Personenverkehr schrittweise und kontrolliert einführen, sagte Grossen.

(sda)

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