Aktualisiert

LufthansaEU gibt grünes Licht für AUA-Übernahme

Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat der Lufthansa bei der geplanten Übernahme der österreichischen Austrian Airlines (AUA) vorläufig grünes Licht gegeben.

Die EU-Regierungen und die Kommission müssten dem Geschäft aber noch formell zustimmen. Lufthansa hatte Zugeständnisse angeboten, um die Genehmigung aus Brüssel für den Kauf zu bekommen. Weder die EU noch das Unternehmen haben bislang aber Einzelheiten dazu genannt.

«Wir begrüssen die positiven Signale, die wir aus Brüssel erhalten und setzen auf die baldige formale Freigabe für den Zusammenschluss mit Austrian Airlines», sagte Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber. Die Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission habe die kartellrechtliche Freigabe des Zusammenschlusses mit «wirtschaftlich vertretbaren Auflagen» befürwortet. Die Interessen der Kunden und der Standorte seien ausgewogen berücksichtigt.

Entscheidung über Hilfe steht noch aus

Die Entscheidung aus Brüssel ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur AUA-Übernahme, aber noch nicht der Schlusspunkt. Die Kommission muss auch noch eine Sanierungshilfe der österreichischen Regierung über 500 Millionen Euro erlauben, damit die beiden Firmen fusionieren können. Die von Lufthansa gesetzte Frist für das Angebot endet am 31. August. Bis dann müssen alle Bedingungen erfüllt sein. (dapd)

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