Beschränkungen - EU knöpft sich Bitcoin mit neuen Regeln vor
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BeschränkungenEU knöpft sich Bitcoin mit neuen Regeln vor

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismus-Finanzierung wollen die Behörden in Brüssel Bitcoins stärker reglementieren. Anonyme Überweisungen in Kryptowährungen sollen verboten werden.

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Der Bitcoin und andere Kryptowährungen sind im Fokus der EU-Kommission.

Der Bitcoin und andere Kryptowährungen sind im Fokus der EU-Kommission.

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Die Behörden in Brüssel wollen ein neues Regelwerk, um Geldwäsche und die Terrorismus-Finanzierung besser zu bekämpfen. 

Die Behörden in Brüssel wollen ein neues Regelwerk, um Geldwäsche und die Terrorismus-Finanzierung besser zu bekämpfen.

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Transaktionen mit digitalen Währungen sollen daher künftig vollständig verfolgbar seien.

Transaktionen mit digitalen Währungen sollen daher künftig vollständig verfolgbar seien.

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Darum gehts

  • In der EU gibt es gegen Geldwäsche uneinheitliche Regeln.

  • Nun schlagen die Behörden neue Massnahmen vor.

  • Grosse Bargeld-Zahlungen und anonyme digitale Geldbörsen soll es nicht mehr geben.

Mit einer EU-weiten Grenze für Bargeldzahlungen, einer neuen Überwachungsbehörde und Beschränkungen für Kryptowährungen will die EU-Kommission Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpfen. Konkret sollen Rechnungen grundsätzlich nur bis zu 10’000 Euro bar bezahlt werden dürfen, wie die Brüsseler Behörde am Dienstag mitteilte. Es seien aber mehrere Ausnahmen etwa für Geschäfte zwischen Privatpersonen oder Menschen ohne Konto vorgesehen.

Im Gegensatz zu Deutschland und Österreich haben zwei Drittel der EU-Länder nach Angaben der Kommission bereits Obergrenzen für Bargeldzahlungen eingeführt. Die EU-Staaten und das Europaparlament müssen den Vorschlägen noch zustimmen.

Regeln für Bitcoin

Auch Kryptowährungen wie der Bitcoin sollen stärker reglementiert werden. Die Vorschläge stellten sicher, dass Transaktionen mit diesen Währungen vollständig verfolgbar seien. Anonyme digitale Geldbörsen – sogenannte Wallets – sollen verboten werden.

Als Herzstück des vorgeschlagenen Gesetzespakets bezeichnet die EU-Kommission die neue Anti-Geldwäsche-Behörde Alma (Anti-Money Laundering Authority). Sie soll die Aufsicht über bestimmte Finanzunternehmen übernehmen können, wenn ein erhöhtes Risiko für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung besteht.

Uneinheitliches Regelwerk

«Die Bekämpfung von Geldwäsche in der EU krankt an einem uneinheitlichen Regelwerk und mangelhaften Vollzug», kommentierte der wirtschaftspolitische Sprecher der christdemokratischen EVP-Fraktion, Markus Ferber. Die Vorschläge der Kommission seien ein «überfälliger Schritt in die richtige Richtung». Jedoch brauche es keine Obergrenze für Bargeldzahlungen.

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(AP)

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