Aktualisiert 05.10.2004 17:41

EU-Kommissar Buttiglione weist Vorwürfe zurück

Der designierte neue EU-Innen- und Justizkommissar Rocco Buttiglione hat Kritik an seiner Haltung zur Homosexualität zurückgewiesen.

«Ich denke vielleicht, dass Homosexualität eine Sünde ist», sagte Buttiglione gestern vor dem Innen- und Justizausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel, «das hat aber keinen Einfluss auf die Politik, ausser ich würde sagen, Homosexualität ist eine Straftat.»

Der konservative Politiker soll Nachfolger des als liberal geltenden Antonio Vitorino werden und sein Amt am 1. November antreten. Er pflegt enge Kontakte zum Vatikan.

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