Aktualisiert 29.06.2020 18:22

Ab 1. Juli

EU lässt Personen aus 14 Ländern wieder einreisen

Die EU-Mitgliedstaaten wollen weiterhin daran festhalten, Ausländer aus Drittstaaten nicht einreisen zu lassen. Für einige Staaten wird die Beschränkung aber auf Anfang Juli aufgehoben. Eine Überprüfung der Lage soll alle zwei Wochen stattfinden.

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Die EU-Staaten haben sich darauf verständigt, die Einreisesperre für Ausländer aus Drittstaaten zu verlängern.

Die EU-Staaten haben sich darauf verständigt, die Einreisesperre für Ausländer aus Drittstaaten zu verlängern.

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Innerhalb der EU sind die Grenzen wieder offen: Die Aussengrenzen bleiben aber weitgehend zu.

Innerhalb der EU sind die Grenzen wieder offen: Die Aussengrenzen bleiben aber weitgehend zu.

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Ausnahmen sind nur für einige wenige Staaten vorgesehen. Sie gelten ab 1. Juli.

Ausnahmen sind nur für einige wenige Staaten vorgesehen. Sie gelten ab 1. Juli.

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Darum gehts

  • Die EU hält an der Einreisespere für Drittstaaten fest.
  • Für 14 Drittstaaten, darunter Japan, Kanada und Australien, wird sie dennoch aufgehoben.
  • Bürger und Bürgerinnen aus den USA und China dürfen aber weiterhin nicht einreisen.

Die EU-Länder wollen die wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreisebeschränkungen für Menschen aus den USA und zahlreichen anderen Drittstaaten vorerst aufrechterhalten. Lediglich Menschen aus 14 Ländern sollen vom 1. Juli an wieder normal in einreisen dürfen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Konkret aufgehoben werden die Beschränkungen für Algerien, Australien, Georgien, Japan, Kanada, Marokko, Montenegro, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. China soll nur dann berücksichtigt werden, wenn es im Gegenzug auch Einreisebeschränkungen für Europäer aufhebt. Nicht mit dabei sind neben den USA auch andere grosse Länder wie Indien, Brasilien, Russland und Südafrika.

Überprüfung alle zwei Wochen

Mit einer offiziellen Bekanntgabe des Beschlusses wird am Dienstag gerechnet. Dass die erforderliche Mehrheit der EU-Staaten zusammenkommt gilt als sicher, weil sonst das schriftliche Verfahren für den Beschluss nicht eingeleitet worden wäre.

Reisende aus stark von der Corona-Pandemie betroffenen Ländern bleiben demnach erst einmal aussen vor. Um die Entwicklung der Infektionszahlen zu berücksichtigen, sollen die Einreisebeschränkungen in regelmässigen Abständen – zum Beispiel alle zwei Wochen – überprüft werden.

Einreisestopp seit März

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten ausser Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst zu verbieten. Der Einreisestopp war mehrfach verlängert worden und gilt derzeit bis Ende Juni.

(SDA)

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99 Kommentare
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ja bitte und nein danke

30.06.2020, 09:37

lockdown ja bitte, maske ja bitte , reisen nein danke!

Tom Roth

30.06.2020, 08:10

Genau und damit auch die Schweiz, später sind wieder die Clubs und Veranstalltungen etc. Schuld an einer weiteren Ausbreitung

Anders Tegnell

30.06.2020, 07:59

Nun die Schweiz wird bald auch wieder auf der Liste der Länder erscheinen, die nicht in die EU einreisen dürfen. Jetzt wo wir "ohne Maskenpflicht", wie sonst in Europäischen Ländern heute üblich dem Sonderfall Schweden mit "nur" Empfehlungen folgen, ist da nur eine Frage der Zeit, Danke BAG!