EU verstärkt Kampf gegen chemische Waffen
Aktualisiert

EU verstärkt Kampf gegen chemische Waffen

Die EU verstärkt ihren Einsatz zur Durchsetzung des Verbots chemischer Waffen. Eine entsprechende Vereinbarung schloss sie heute in Den Haag mit der Organisation zum Verbot chemischer Waffen (OVCW).

Demnach fördert die EU mit 1,7 Millionen Euro (2,8 Mio. Franken) Projekte, die unter anderem zum Ziel haben, noch mehr Staaten für die Ratifizierung der Konvention gegen Chemiewaffen zu gewinnen.

«Es geht darum, die weltweite Geltung der Chemiewaffen- Konvention durchzusetzen», sagte der deutsche Botschafter bei der OVCW, Alexander Petri, für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Dazu zähle beispielsweise Hilfestellung bei der Gesetzgebung und dem Aufbau nationaler Kontrollinstanzen.

Der vor zehn Jahren gegründeten OPCW gehören bereits 182 Staaten an. Sechs von ihnen sind im Besitz chemischer Waffen und haben sich zu deren Vernichtung verpflichtet. Sieben Staaten haben die Konvention bislang nicht unterzeichnet: Ägypten, Angola, Irak, Libanon, Nordkorea, Somalia und Syrien.

(sda)

Deine Meinung