Schuldenkrise: Euro auf tiefstem Stand seit November 2008
Aktualisiert

SchuldenkriseEuro auf tiefstem Stand seit November 2008

Die Talfahrt der europäischen Gemeinschaftswährung geht trotz Sparmassnahmen und Steuererhöhungen in Spanien und Portugal und der Rückendeckung durch die Europäische Zentralbank weiter.

Anhaltender Unmut über die Schuldensituation innerhalb der Eurozone hält den Euro aus Sicht von Experten unter Druck.

Anhaltender Unmut über die Schuldensituation innerhalb der Eurozone hält den Euro aus Sicht von Experten unter Druck.

Zeitweise sank der Euro bis auf 1.2433 Dollar. Am Mittag kostete ein Euro 1.2443 Dollar. Ein Dollar war 0.8034 Euro wert.

Zum Franken distanzierte sich der Euro wieder leicht von der Marke von 1.40 Franken. Die Gemeinschaftswährung notierte am frühen Freitagnachmittag bei 1.4014 Franken.

Anhaltender Unmut über die Schuldensituation innerhalb der Eurozone hält den Euro aus Sicht von Experten unter Druck. Trotz des Stabilisierungspakets für alle potenziellen Krisenländer im Euroraum habe sich der Euro nicht nachhaltig erholt.

Die EZB stellte sich am Donnerstag trotz vereinzelt geäusserter Zweifel an den Rettungschancen demonstrativ hinter den Schuldensünder Griechenland.

Angesichts der immensen Schulden Griechenlands hält sich in der Finanzwelt jedoch massiv Skepsis, dass das Land - auch mit Unterstützung - den Berg abtragen kann. «Ob Griechenland über die Zeit wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen, das wage ich zu bezweifeln», sagte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann in der ZDF-Sendung «Maybrit Illner» (Donnerstag). (sda)

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