Aktualisiert 26.09.2011 21:18

Wall Street

Euro-Optimisten helfen US-Börsen

Hoffnungen auf Fortschritte bei der Lösung der europäischen Schuldenkrise haben am Montag der Wall Street Auftrieb gegeben.

Für einen Schub im späten Handel sorgte ein Bericht des TV-Senders CNBC, in den von deutlichen Fortschritten in den Gesprächen über eine Stärkung des Euro-Rettungsschirms EFSF die Rede war.

Bereits zuvor hatten in einem nervösen Geschäft die Optimisten den Ton angegeben. Trotz betont vorsichtiger Äusserungen aus der europäischen Politik hofften sie darauf, dass sich die Griechenland- Krise mit Hilfe einer deutlichen Schuldenreduzierung sowie Finanzspritzen für Europas Banken in den Griff bekommen lässt. Auf die Kurse drückten dagegen neue Daten vom US-Immobilienmarkt, die einen weiter sinkenden Absatz bei Eigenheimen zeigten.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss in New York 2,5 Prozent im Plus auf 11'044 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte er sich zwischen 10'772 zur Eröffnung und 11'057 Stellen. Der breiter gefasste S&P 500 lag 2,3 Prozent höher auf 1163 Zählern, nachdem er zuvor zwischen positivem und negativem Terrain hin- und hergependelt war. Der Technologie-Index Nasdaq kletterte 1,4 Prozent auf 2517 Stellen. In Frankfurt ging der Dax 2,9 Prozent höher aus dem Handel bei 5346 Punkten. (sda)

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