EuroAirport: Rabatte für Easyjet sind illegal
Aktualisiert

EuroAirport: Rabatte für Easyjet sind illegal

Der Flughafen EuroAirport zwischen Basel und Mülhausen hat vor dem Verwaltungsgericht Strassburg eine Niederlage einstecken müssen.

Das Gericht verbietet Rabatte für den Billigflieger Easyjet.

Gegen die 2004 eingeführte Gebührenordnung geklagt hatte die französische Fluggesellschaft Air France, die sich benachteiligt sah. Das Strassburger Verwaltungsgericht stellte «Unterschiede der Behandlung zwischen den Fluggesellschaften» fest. Die Gebührenordnung schränke den freien Wettbewerb ein und widerspreche der Gleichbehandlung aller Fluglinien.

Der EuroAirport erklärte in einer Stellungnahme, er sei nach wie vor von der Stichhaltigkeit und Korrektheit seiner Gebührenordnung überzeugt. Die Urteilsbegründung sei in wesentlichen Teilen nicht nachvollziehbar.

Der EuroAirport verweist zudem darauf, dass die von der Zeit nach dem Konkurs der Swissair angepasste Gebührenordnung sowohl von den zuständigen schweizerischen wie auch von den französischen Behörden ratifiziert wurde. Die Flughafengesellschaft behält sich das Recht vor, gegen das Urteil aus erster Instanz in Berufung zu gehen.

(sda)

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