Aktualisiert 02.08.2012 16:26

AutoindustrieEuropageschäft liegt GM auf dem Magen

Die deutsche Tochterfirma Opel bleibt ein Sorgenkind von General Motors (GM). Der US-Autokonzern verdiente im zweiten Quartal eine Milliarde Dollar weniger als im Vorjahreszeitraum.

Opel leidet besonders stark unter dem Verkaufsrückgang in den Krisenstaaten Südeuropas und schreibt tiefrote Zahlen.

Opel leidet besonders stark unter dem Verkaufsrückgang in den Krisenstaaten Südeuropas und schreibt tiefrote Zahlen.

Das schwächelnde Geschäft in Europa hat dem US-amerikanischen Autokonzern General Motors im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch beschert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 1,5 Mrd. Dollar und damit eine Milliarde weniger als im Vorjahreszeitraum.

Analysten hatten allerdings einen noch stärkeren Rückgang erwartet. Der Umsatz sank um rund 2 Mrd. Dollar auf 37,6 Mrd. Dollar, wie der Konzern am Donnerstag in Detroit mitteilte.

Sorgenkind Opel

Ein Sorgenfall bleibt weiter GM Europa. Die Sparte schrieb einen Betriebsverlust von 361 Mio. Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte noch ein operativer Gewinn von 102 Mio. Dollar gestanden. «Wir müssen mehr tun, um den Gegenwind auszugleichen», sagte Konzernchef Dan Akerson.

Ein Sorgenkind des Konzerns bleibt die deutsche Tochterfirma Opel. Das Unternehmen leidet besonders stark unter dem Verkaufsrückgang in den Krisenstaaten Südeuropas und schreibt tiefrote Zahlen.

Vor Kurzem hatte Opel Unternehmenschef Karl-Friedrich Stracke überraschend von seinem Posten entbunden. Als Grund dafür wurde vermutet, dass GM ein höheres Tempo bei der Sanierung fordert.

(sda)

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