Aktualisiert 23.08.2005 05:29

Evakuationen im Bündnerland

Im Kanton Graubünden mussten im Unterengadin und im Prättigau zahlreiche Wohnhäuser aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.

Die Prättigauerstrasse, der Flüelapass sowie die Engadinerstrasse Lavin - Scuol und mehrere Nebenstrassen mussten gesperrt werden. Auf dem Streckennetz der Rhätischen Bahn wurde der Autoverlad Vereina aus Sicherheitsgründen eingestellt. Gesperrt wurde zudem die Strecke Zernez - Scuol-Tarasp.

In Klosters wurden die rund 70 Bewohner eines Altersheims sowie mehrerer weiterer Häuser evakuiert, in Davos mehrere Wohnhäuser. In Susch im Unterengadin musste im unteren Dorfteil die Bevölkerung ihre Häuser verlassen. In Martina im Unterengadin kam es zur Evakuation von fünf weiteren Menschen.

Meldungen über Verletzte gab es im Kanton Graubünden vorerst keine. Zahlreiche Feuerwehren standen im ganzen Kanton seit Montagabend im Einsatz. Sie wurden wegen Hangrutschen, Überschwemmungen und Hochwasser aufgeboten. In Davos und Klosters wurden zur Unterstützung für Evakuierungen auch der Zivilschutz und Samariter eingesetzt.

(dapd)

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