Anchorage – Evakuierung von 100 Anwohnern nach Riesen-Lawine in Alaska

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AnchorageEvakuierung von 100 Anwohnern nach Riesen-Lawine in Alaska

Ende letzter Woche löste sich oberhalb eines Vororts von Anchorage in Alaska ein Lawine und begrub eine Strasse unter sich. Nun müssen etliche Anwohner von Eagle River ihre Häuser verlassen. 

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Drohnenaufnahmen zeigen das Ausmass der Lawine.

Drohnenaufnahmen zeigen das Ausmass der Lawine.

Reuters.
Nun droht noch mehr Schnee niederzugehen.

Nun droht noch mehr Schnee niederzugehen.

Reuters

Die Lawine ging in der Nacht auf Freitag kurz vor Mitternacht nieder und begrub die Hauptstrasse unter einer Decke von bis zu 24 Metern Schnee. Rund 100 Haushalte wurden abgeschnitten, bei einigen davon wurde auch die Stromversorgung unterbrochen. Mit Snowmobil-Shuttles wurde der Verkehr aufrechterhalten, in das Gebiet wurde zudem ein schmaler Weg gefräst.

Nun sollen die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner laut Anordnung von Bürgermeister Dave Bronson evakuiert werden. Denn laut lokalen Experten hat sich bloss die Hälfte des Schnees am unstabilen Hang gelöst – die Gefahr für die Menschen dort sei gross.  «Wenn wir einen unkontrollierten Abgang haben kann das Menschenleben kosten», so Amy Demboski, Betriebsleiterin der Stadt, gegenüber WTVB. 

Lawinen sind in den Chugach-Bergen in der Region nichts Besonderes – an diesem Ort und in dieser Grösse allerdings schon. «Experten beschrieben die aktuelle Lawine als Ereignis, wie es nur alle hundert Jahre vorkommt», so Amy Demboski.

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(trx)

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