Klage: Ex-Basler Inkoom soll Wohnung verwüstet haben
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KlageEx-Basler Inkoom soll Wohnung verwüstet haben

Der Ghanaer Samuel Inkoom schuldet seinem ehemaligen Vermieter in Washington D.C. über 64'000 Franken. Doch warum, was ist da passiert?

von
hua
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Samuel Inkoom (l.) feierte in seiner Zeit beim FC Basel das Double 2010. Ein Jahr später wechselte er in die Ukraine. Seither ist es ruhig um den 25-Jährigen geworden.

Samuel Inkoom (l.) feierte in seiner Zeit beim FC Basel das Double 2010. Ein Jahr später wechselte er in die Ukraine. Seither ist es ruhig um den 25-Jährigen geworden.

Keystone/Georgios Kefalas
Nun macht der Ghanaer aber mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. So soll der Aussenverteidiger seine Wohnung in Washington D.C. unter (Ab-) Wasser gesetzt haben und dem Vermieter noch Miete schulden. Insgesamt verklagt der Hausbesitzer den Fussballer auf über 64'000 Franken.

Nun macht der Ghanaer aber mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. So soll der Aussenverteidiger seine Wohnung in Washington D.C. unter (Ab-) Wasser gesetzt haben und dem Vermieter noch Miete schulden. Insgesamt verklagt der Hausbesitzer den Fussballer auf über 64'000 Franken.

Keystone/Georgios Kefalas
Zudem ist Inkoom aktuell vereinslos. Er wurde vom Team D.C. United nach Houston transferiert, bekam dort aber keinen neuen Vertrag.

Zudem ist Inkoom aktuell vereinslos. Er wurde vom Team D.C. United nach Houston transferiert, bekam dort aber keinen neuen Vertrag.

Keystone/Salvatore di Nolfi

Der Aussenverteidiger Samuel Inkoom wechselte 2014 zu D.C. United. Der Ghanaer absolvierte für die Mannschaft aus Washington zwei MLS-Spiele, dann wurde er an das neu gegründete Team Houston Dynamo abgegeben. Dort klappte es aber nicht mit einem neuen Vertrag, deshalb ist Inkoom aktuell vereinslos. Und obwohl der 25-Jährige nur eine kurze Zeit in der US-Hauptstadt verbrachte, reichte ihm das offenbar, um für Schlagzeilen zu sorgen.

Denn wie die «Washington Post» berichtet, hinterliess Inkoom bei seiner Abreise ein Schlachtfeld. So verklagt ihn sein ehemaliger Vermieter auf eine Schadenssumme von über 64'000 Franken. Inkoom soll seine Wohnung verwüstet haben und dem Besitzer immer noch Miete schulden. Es sind genauer gesagt über 11'000 Franken Schulden, ausserdem läuft der Mietvertrag noch bis im Oktober. So kommen pro Monat jeweils gegen 3700 Franken dazu.

In der Wohnung stinkt es grässlich

Die über 36'000 Franken für Schäden rühren daher, dass ein grosser Wasserschaden entstanden ist. Es war jedoch kein Leitungs-, sondern Abwasser. So habe Inkoom einen TV an der Wand installieren wollen und habe dabei eine Leitung zerstört, so dass das Abwasser sich überall in der Wohnung verteilte. «Das gesamte Haus ist nun unbewohn- und unvorführbar. Es stinkt grässlich», sagte der Hausbesitzer in einem Interview. Als er Inkoom wegen der Schulden habe kontaktieren wollen, sei sein Handy nicht mehr aktiv gewesen, so der Vermieter weiter.

Inkoom ist vielen Schweizer Fussballfans noch ein Begriff. Der Ghanaer spielte ab 2009 für den FC Basel und der Aussenverteidiger holte sich mit den Rotblauen 2010 das Double. Ausserdem zeigte der damals 21-Jährige starke Leistungen für die Bebbi in der Champions League, sodass das ukrainische Team Dnipro Dnipropetrowsk auf ihn aufmerksam wurde. Inkoom wechselte nach einem lukrativen Angebot 2011 in die Ukraine.

Der Beitrag eines US-Senders. (Quelle: Youtube)

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