Milliardenbetrug: Ex-CS-Banker festgenommen
Aktualisiert

MilliardenbetrugEx-CS-Banker festgenommen

Ein ehemaliger Händler der Grossbank Credit Suisse, der wegen Betrugs in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar auf der Flucht war, ist in Spanien festgenommen worden.

Dies teilten die US-Justizbehörden ohne weitere Angaben am Mittwoch mit. Der Ex-Händler war im vergangenen September zusammen mit einem Kollegen angeklagt worden. Beiden wird Betrug und Schwindel vorgeworfen, weil sie ARS (Auction Rate Securities) verkauft hätten. Das sind Anleihen mit langer Laufzeit, deren Zinssatz aber in kurzen Abständen bei Auktionen neu festgesetzt werden.

Kunden übers Ohr gehauen

Die beiden Makler hätten ihre Kunden glauben lassen, es handle sich um risikofreie Anlagen und hätten versucht, höhere Kommissionen zu erlangen, hiess es.

Der Ex-Händler der Credit Suisse, ein Bulgare, war seit Anfang Mai auf der Flucht, obwohl er unter Hausarrest war und elektronisch überwacht wurde. Er und sein Kollege hatten bereits im September 2007 ihre Kündigung eingereicht, nachdem sie von der Credit Suisse aufgrund der Ankündigung einer Anklage freigestellt worden waren. (sda)

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