Wusste nicht zu überzeugen - Ex-FCB-Stürmer Dimitri Oberlin steht bei den Bayern vor dem Aus
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Wusste nicht zu überzeugenEx-FCB-Stürmer Dimitri Oberlin steht bei den Bayern vor dem Aus

Zu Bayern II kam Dimitri Oberlin, um Tore zu schiessen und an alte Leistungen anzuknüpfen. Geklappt hat das nicht. Und nun ist im Sommer seine Zeit bei den Münchnern schon wieder vorbei.

von
Nils Hänggi
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Seine Zeit bei den Bayern ist wohl bald vorbei.

Seine Zeit bei den Bayern ist wohl bald vorbei.

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Nach Informationen von 20 Minuten wird der Vertrag von Oberlin bei den Bayern wohl nicht verlängert werden. Sein Engagement wird mit dem Ende seines Vertrages Ende Juni enden.

Nach Informationen von 20 Minuten wird der Vertrag von Oberlin bei den Bayern wohl nicht verlängert werden. Sein Engagement wird mit dem Ende seines Vertrages Ende Juni enden.

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Für die Amateure des FC Bayern stand der Ex-Basler bisher bei zwölf Partien auf dem Platz. Von 1080 möglichen Minuten stand er lediglich bei 546 auf dem Feld. Er schoss ein Tor, ein Assist gelang ihm nicht.

Für die Amateure des FC Bayern stand der Ex-Basler bisher bei zwölf Partien auf dem Platz. Von 1080 möglichen Minuten stand er lediglich bei 546 auf dem Feld. Er schoss ein Tor, ein Assist gelang ihm nicht.

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Darum gehts

  • Seit Anfang Jahr spielt Dimitri Oberlin bei Bayern II.

  • Sein Vertrag läuft bis Ende Juni.

  • Nach Informationen von 20 Minuten wird der Vertrag von Oberlin bei den Bayern wohl nicht verlängert werden.

War es das mit dem Traum bei den Bayern für Ex-Basel-Stürmer Dimitri Oberlin? Der 23-jährige Schweizer, der erst zu Beginn des Jahres zu Bayern II in die dritte Bundesliga wechselte, wird sich wohl im kommenden Sommer bereits wieder einen neuen Verein suchen müssen. Denn: Nach Informationen von 20 Minuten wird der Vertrag von Oberlin bei den Bayern nicht verlängert werden. Sein Engagement wird mit dem Ende seines Vertrages Ende Juni wohl enden.

Die Gründe für das Ende sollen teils die ungenügenden Leistungen sein. Oberlin hat zu wenig performt. Zu Beginn seiner Bayern-Zeit erklärte er noch auf der Vereinswebseite: «Persönlich will ich mich auf dem Platz wieder gut fühlen, mich weiterentwickeln und besser werden. Mein Hauptziel ist es, wieder regelmässig Tore zu schiessen.» Doch wirklich zeigen konnte er das nicht in München.

Für die Amateure des FC Bayern stand der Ex-Basler bisher bei zwölf Partien auf dem Platz. Von 1080 möglichen Minuten stand er lediglich bei 546 auf dem Feld. Er schoss ein Tor, ein Assist gelang ihm nicht. Zuletzt fehlte der Ex-FCB-Star verletrzt. Aktuell droht Oberlin und seinen Teamkollegen gar der Abstieg in die Regionalliga. Immerhin: Anfang April stand er für ein Spiel im Profikader und trainierte mit den Superstars der ersten Mannschaft.

Dieses Oberlin-Tor gegen Lissabon ist legendär und ging um die Welt.

SRF

Unschöne Zeit in Basel gehabt

Mit dem wahrscheinlichen Ende bei den Bayern wird für den jungen Schweizer ein beschwerlicher Weg weitergehen. In der Saison 2016/2017 ging Oberlins Stern in Österreich noch richtig auf. Er erzielte für Altach und Red Bull Salzburg zehn Tore und vier Assists in 26 Pflichtspielen. Anschliessend wechselte er auf Leihbasis zum FC Basel, wo er 2017/2018 total 38 Spiele absolvierte und zehn Tore schoss – vier davon in der Champions League. Sein Sprint-Tor gegen Benfica Lissabon ging um die Welt. Der FC Basel verpflichtete Oberlin anschliessend fest von Salzburg für rund fünf Millionen Franken. Es war der Anfang des Oberlin-Absturzes.

In der folgenden Saison erzielte der heute 23-Jährige nur noch ein Tor für den FC Basel – im Cup gegen den FC Eschallens. In der Winterpause wurde für ein halbes Jahr zu Empoli ausgeliehen, in der Saison 19/20 ging es für Oberlin zum SV Zulte Waregem in die belgische Pro League, wo er kein einziges Spiel über 90 Minuten absolvierte. Zurück beim FC Basel wurde er 2020 nicht glücklicher. Sein letztes Spiel bestritt er in der Europa-League-Quali gegen Anorthosis Famagusta. In der Schlussphase verstolperte er einen Ball. Im Dezember wurde der Vertrag mit Oberlin dann schliesslich gar aufgelöst.

Aus dem FCB-Umfeld war damals zu hören, dass ihm unter anderem auch Disziplinlosigkeit vorgeworfen wurde. Beispielsweise sei es zu einem Vorfall in einem Zürcher Luxushotel gekommen, wo ein Sachschaden verursacht wurde.

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