Aktualisiert

RückkehrEx-Geisel ist zurück in der Schweiz

Am Mittwoch kam sie frei, am Freitag war sie bereits wieder zurück in der Heimat: Die 54-jährige Schweizer Mali-Geisel ist nach drei Monaten in Gefangenschaft am Freitagmorgen gelandet.

Drei Monate lang war sie in der Gewalt von Terroristen, nun ist sie zurück in der Schweiz. Die 54-jährige in Mali entführte Schweizerin ist heute früh gelandet, wie Georg Farago, Sprecher des Eidgenössischen Amtes für auswärtige Angelegenheiten (EDA), auf Anfrage von 20 Minuten Online erklärte. Die Ex-Geisel sei an einen geheimen Ort ihrer Wahl gebracht worden. «Mehr können wir aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht sagen», so Farago weiter.

Gestern befand sich die Frau noch in der malischen Hauptstadt Bamako. Gemeinsam mit der zweiten freigelassenen Geisel nahm sie an einem Empfang des malischen Präsidenten Amadou Toumani Touré teil (20 Minuten Online berichtete).

«Es geht mir sehr gut, und ich bin wieder glücklich», sagte die 54-Jährige an dem Anlass. Die Geiselhaft sei «sehr schwer» gewesen. Unter Tränen fügte sie an, sie werde aber auf ihren Mann warten.

Noch zwei Geiseln

Neben ihrem Schweizer Ehemann ist auch ein Brite noch immer in Gefangenschaft der Terroristen. Zu ihrem Schicksal liegen bisher keine Angaben vor.

Das Schweizer Ehepaar war am 22. Januar zusammen mit der Deutschen und dem Briten im Grenzgebiet zwischen Mali und Niger verschleppt worden. Die beiden Kanadier gerieten schon einen Monat vorher in Gefangenschaft.

(amc/sda)

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