Renzo Blumenthal: Ex-Mister-Schweiz geht unter die Schnapsbrenner
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Renzo BlumenthalEx-Mister-Schweiz geht unter die Schnapsbrenner

Renzo Blumenthals Mister-Schweiz-Sieg liegt zehn Jahre zurück. Sein Erfolg aber hält an. Der Biobauer weiss warum.

von
Lorena Sauter
Renzo Blumenthal weiss: Ohne Fleiss kein Preis.

Renzo Blumenthal weiss: Ohne Fleiss kein Preis.

Die Wahl zum Mister Schweiz machte Renzo Blumenthal 2005 berühmt. Zehn Jahre später ist der Biobauer noch immer dick im Geschäft: Nebst Käse, Wurst und Bier produziert er seit Neustem den Blumenthaler Schnaps. Zudem gibt es ab dem 11. Juni ein Renzo-Menü im Zürcher Renaissance-Hotel. Unter dem Namen City Alp werden während des Sommers Renzos Spezialitäten angeboten.

Blumenthals Erfolg kommt nicht von ungefähr: «Ich hatte von Anfang an meine Ziele und habe hart dafür gearbeitet», sagt er zu 20 Minuten. «Den Titel hast du, das Geschäft aber fängt erst an», sei er sich damals bewusst gewesen. Renzos Rezept: Bescheidenheit und Bodenständigkeit. «Auf einem guten Fundament kann man aufbauen», weiss er. Sein Vermögen bewege sich im sechsstelligen Bereich. Damit ist er vermutlich der Reichste unter den Ex-Mistern. Details bleiben geheim, das Einkommensverhältnis aber legt der 38-Jährige offen: «80 Prozent stammen aus den Einnahmen als Ex-Mister, 20 Prozent aus der Landwirtschaft.»

Er sei froh über den grossen Nebenverdienst. Als Bauer könne man nicht reich werden. Vermarktungskünstler Renzo hat noch viel vor. Das Wichtigste dabei: «Ich bleibe mir treu.»

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