Renzo Blumenthal soll gegen Baugesetz verstossen haben

Aktualisiert

Lumnezia GREx-Mister-Schweiz Renzo Blumenthal sorgt für Stunk in Bündner Bergdorf

Er war einst der schönste Mann der Schweiz. Jetzt sorgt er für einen Dorfstreit in Lumnezia. Renzo Blumenthal hat nun sogar die Behörden am Hals.

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Wie eine Untersuchung zeigt, soll Blumenthal gegen das Baugesetz verstossen haben.

Wie eine Untersuchung zeigt, soll Blumenthal gegen das Baugesetz verstossen haben.

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Um so einen Steinhaufen geht es. (Symbolbild)

Um so einen Steinhaufen geht es. (Symbolbild)

20min
Vella gehört zur Bündner Gemeinde Lumnezia. 

Vella gehört zur Bündner Gemeinde Lumnezia. 

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Darum gehts

  • Renzo Blumenthal war 2005 Mister Schweiz.

  • Der Bündner arbeitet als Landwirt in der Surselva. 

  • Jetzt gibt es Probleme wegen eines Steinhaufens.

Der Vorfall im bünderischen Vella sorgt für Schlagzeilen bis hinunter nach Chur. Renzo Blumenthal (45), Mister Schweiz 2005, hat Zoff mit den Bündner Behörden. Der Landwirt entfernte im September auf von ihm bewirtschaftetem Land in Vella einen Lesesteinhaufen. Dabei sei er beobachtet worden, wie das rätoromanische Fernsehen RTR berichtet.

Auf einer von ihm gepachteten Fläche habe er den Steinhaufen rund zehn Meter nach hinten verschoben, wie er gegenüber dem «Bündner Tagblatt» sagt. «Die Steine sind noch dort, sie sind jetzt halt mit 15 statt zehn Zentimetern Humus bedeckt», verteidigt sich Blumenthal.

Kantonales Amt kümmert sich um die Angelegenheit

Wie eine Untersuchung nun zeigt, soll Blumenthal gegen das Baugesetz verstossen haben. Dies teilt Daniel Solèr, Gemeindepräsident von Lumnezia, mit. Jetzt kümmern sich sogar die kantonalen Ämter um das Anliegen. «Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Steinhaufen wieder an seinen ursprünglichen Platz muss», sagt Daniel Solèr weiter. Renzo Blumenthal ist mittlerweile als Baufachchef der Gemeinde zurückgetreten. Er fungierte eineinhalb Jahre in dieser Funktion.

Der Ex-Mister-Schweiz betont aber, dass sein Amtsende nichts mit der Steinhaufen-Geschichte zu tun habe. Weiter sagte er gegenüber dem «Bündner Tagblatt», dass die Sache grösser gemacht werde, als sie eigentlich sei. Die Vermutung liege nahe, dass man ihn in schlechtes Licht rücken möchte. 

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(fos)

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