Yvon Mvogo will spielen: Petkovics Bordeaux will den Ex-Nati-Goalie

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Bordeaux hat grosses InteresseEx-Nati-Goalie Mvogo will endlich durchstarten – Petkovic ist heiss auf ihn

Der Schweizer Goalie Yvon Mvogo wollte einst die Bundesliga mit Leipzig erobern. Doch das klappte nicht, mittlerweile sitzt er bei Eindhoven auf der Bank. Nun wollen ihn mehrere Clubs verpflichten, 20 Minuten weiss welche.

von
Nils Hänggi
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Bei Eindhoven spielt Mvogo kaum noch. 

Bei Eindhoven spielt Mvogo kaum noch.

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Aus diesem Grund will er wechseln, mehrere Clubs sind am Schweizer interessiert. 

Aus diesem Grund will er wechseln, mehrere Clubs sind am Schweizer interessiert.

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Wichtig ist für ihn vor allem ein Punkt: Spielpraxis. 

Wichtig ist für ihn vor allem ein Punkt: Spielpraxis.

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Darum gehts

  • Der Ex-YB-Goalie Yvon Mvogo steht derzeit bei Eindhoven unter Vertrag.

  • Doch bei den Niederländern hat er seinen Stammplatz verloren.

  • Nun sind mehrere Vereine an ihm interessiert.

2017 wollte der Schweizer Goalie Yvon Mvogo seine Karriere mit dem Wechsel von den Young Boys zu RB Leipzig in die Bundesliga so richtig lancieren. Er hatte die Hoffnung, die Nummer eins bei den Sachsen zu werden, RB überwies für das junge Goalie-Talent rund fünf Millionen Franken an YB. Doch seine Hoffnungen zersprangen schnell in Tausende Scherben. So wurde er drei Jahre und nur fünf Bundesliga-Einsätze später 2020 an PSV Eindhoven ausgeliehen. Seinen RB-Vertrag verlängerte er allerdings bis 2023.

Nach einer guten Saison in der niederländischen Eredivise verlor er im letzten Sommer seinen Stammplatz an Joel Drommel. In der laufenden Spielzeit kam der 27-Jährige nur zu einem (!) Spiel. Seine aktuelle Situation? Absolut unbefriedigend. Zumal laut mehreren deutschen Medien Leipzig steht er vor der Verpflichtung von Janis Blaswich. Der Ex-Gladbacher (derzeit bei Heracles Almelo) soll im Sommer kommen und das Goalie-Team um Peter Gulacsi (31) und Josep Martinez (23) komplettieren.

Lorient und Bordeaux wollen Mvogo

Nun sucht der Ex-Nati-Keeper eine neue Lösung für sich. Mvogo will spielen – und das regelmässig. Wie 20 Minuten exklusiv weiss, sind vor allem die französischen Clubs Bordeaux und Lorient am 27-Jährigen sehr stark interessiert. Hinzu kommt ein Top-Verein aus der Bundesliga sowie der Premier League. Im Gespräch ist eine Leihe noch in diesem Transferfenster oder auch ein endgültiger Transfer. Wichtig einfach: Spielpraxis. Aus diesem Grund lehnte Mvogo zuletzt auch Angebote von anderen Vereinen ab, die ihn verpflichten wollten, um den Stammtorhüter unter Druck zu setzen.

Bei Bordeaux würde der Schweizer Goalie auf seinen Ex-Nati-Coach Vladimir Petkovic treffen. Der Petkovic-Club steckt tief in der Krise, liegt in der Ligue 1 auf Platz 17 und kassierte bereits 53 Gegentore. Abstiegskampf pur. Ein Wechsel würde dennoch Sinn machen. Stammgoalie Benoît Costil fällt nach einer Verletzung mehrere Wochen aus. Auch läuft der Vertrag des 34-jährigen Franzosen kommenden Sommer aus. Mit seinem Ersatz Gaëtan Poussin gewann Bordeaux zwar zuletzt gegen Strassburg, er kassierte beim 4:3-Sieg jedoch drei Tore. Heisst: Sollte sich Mvogo beweisen können und den Club vorm Abstieg bewahren, wären ihm die Fanherzen sicher.

Und auch mit Lorient würde Mvogo den Abstiegskampf in Frankreich erleben, liegt der Verein doch noch hinter Bordeaux auf Rang 19. Das Transferfenster ist noch bis Ende Januar geöffnet. Ob Mvogo seine Karriere nochmals so richtig lancieren kann? Zu wünschen wäre es ihm.

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