Tessin: Ex-Polizist wegen Koks-Handel verurteilt
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TessinEx-Polizist wegen Koks-Handel verurteilt

Ein ehemaliger Tessiner Kantonspolizist ist wegen Kokainhandels verurteilt worden. Der Strafrichter in Lugano sprach eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten aus, davon 18 Monate bedingt auf vier Jahre. Auch drei weitere Mitangeklagte wurden zu Haftstrafen verurteilt.

Insgesamt wurde dem 30-Jährigen, der zu einer Sondereinheit der Polizei gehörte, der Handel von einem Kilogramm Kokain zur Last gelegt. Vor Gericht sagte der Mann aus, knapp 600 Gramm des Stoffs innerhalb eines Jahres selbst konsumiert zu haben. Der Ex-Beamte begründete seinen Konsum mit zuviel Stress. Er habe die Drogen als Aufputschmittel genommen, weil er neben seinem Job auch noch geboxt und dem Reitsport gefrönt habe. Der Ankläger hatte eine unbedingte Freiheiststrafe von 27 Monaten gefordert. Mitangeklagt waren drei Italiener. Dabei handelte es sich um den 28-jährigen besten Freund des ehemaligen Polizisten, der im Tessin lebt, einen in Zürich wohnhaften 35-Jährigen, der als Lieferant fungierte, sowie einen 29-Jährigen aus dem Raum Varese. Sie wurden zu Haftstrafen zwischen zwei und drei Jahren verurteilt. (dapd)

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