Gina Wild: Ex-Pornostar klagt wegen April-Scherz
Aktualisiert

Gina WildEx-Pornostar klagt wegen April-Scherz

Michaela Schaffrath versteht offenbar keinen Spass: Weil ein Onlinehändler als Aprilscherz mit einem Bild der ehemaligen Porno-Queen warb, will Schaffrath nun Schadensersatz – in Höhe von 60 000 Franken.

Der Händler hat zum 1. April eine Werbepartnerschaft mit Schaffrath angekündigt, darauf warb «Gimahhot»-Chef Thomas Promny mit Schaffraths «Authentizität und Natürlichkeit». Weiter verwies er auf die «weitere Steigerung der Markenbekanntheit insbesondere in der Zielgruppe der 30- bis 50-Jährigen» und verzierte die Anzeige mit einer Fotomontage der 39-Jährigen.

Der deutsche Ex-Pornostar fand die Aktion des Onlinehändlers weniger lustig: Kurz darauf schaltete die Schaffrath ihren Anwalt ein. Sie sieht ihre Marken- und Persönlichkeitsrechte verletzt. Die Rechnung: 40 000 Euro, also gut 60 000 Franken.

Und warum das Theater? Eigentlich hätte die gute Michaela Schaffrath um ein bisschen Promotion sogar noch dankbar sein können.

(sim)

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