Perus Ex-Präsident Castillo bleibt in U-Haft

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PeruEx-Präsident Castillo muss 18 Monate in U-Haft bleiben

Er wurde seines Amtes enthoben, dann inhaftiert und dort soll Perus Ex-Präsident Pedro Castillo auch bleiben. 

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Pedro Castillo sitzt wegen des Vorwurfs der Rebellion in Untersuchungshaft. 

Pedro Castillo sitzt wegen des Vorwurfs der Rebellion in Untersuchungshaft. 

AFP
Unterstützer des Ex-Präsidenten gehen seit dessen Inhaftierung auf die Strasse. (11. Dezember 2022)

Unterstützer des Ex-Präsidenten gehen seit dessen Inhaftierung auf die Strasse. (11. Dezember 2022)

AFP
Die Proteste richten sich gegen die neue Präsidentin Dina Boluarte.

Die Proteste richten sich gegen die neue Präsidentin Dina Boluarte.

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Darum gehts

  • Beim inhaftierten Ex-Präsidenten Pedro Castillo besteht Fluchtgefahr.

  • Ein Gericht hat deshalb entschieden, dass Castillo in Untersuchungshaft bleiben muss.

  • 18 Monate U-Haft wurden angeordnet.

  • Castillo war vergangene Woche entmachtet worden. 

  • Seither kommt es zu Protesten in Peru.

Perus Ex-Präsident Pedro Castillo muss 18 Monate in Untersuchungshaft bleiben. Dies entschied am Donnerstag das Oberste Gericht des Landes unter Verweis auf eine mögliche Fluchtgefahr. Die Entmachtung und Festnahme von Castillo in der vergangenen Woche hatte in Peru massive Proteste ausgelöst, bei denen mehrere Menschen getötet wurden.

Das Oberste Gericht folgte mit seiner Entscheidung einer Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte die bestehende Fluchtgefahr unter anderem damit begründet, dass Castillo nach seiner Amtsenthebung durch das Parlament versucht habe, in der mexikanischen Botschaft in Lima Schutz zu suchen.

Castillo war in der vergangenen Woche vom Parlament wegen «moralischer Unfähigkeit» des Amtes enthoben und später festgenommen worden. Der linksgerichtete bisherige Präsident sieht darin ein politisches Komplott. Nach seiner Absetzung wurde seine bisherige Stellvertreterin Dina Boluarte als neue Präsidentin vereidigt. Im ganzen Land gibt es seitdem immer wieder Proteste gegen den Machtwechsel.  

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(AFP/roy)

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