Steuerhinterziehung: Ex-UBS-Banker bekennt sich schuldig
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SteuerhinterziehungEx-UBS-Banker bekennt sich schuldig

Neue Munition für die US-Justiz gegen elf Schweizer Banken: Der angeklagte Ex-UBS- und CS-Banker, Christos Bagios, hat sich für schuldig erklärt. Jetzt wird erwartet, dass er mit den US-Behörden kooperiert.

Wechselt Christos Bagios die Seiten, kann es für Schweizer Banken unangenehm werden. (Bild: Broward Sheriff's Office)

Wechselt Christos Bagios die Seiten, kann es für Schweizer Banken unangenehm werden. (Bild: Broward Sheriff's Office)

Der zuerst bei der UBS und später bei der Credit Suisse beschäftigte Vermögensverwalter Christos Bagios hat sich der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig bekannt. Vor einem Gericht im US-Bundesstaat Florida vollzog Bagios am Dienstag eine Kehrtwende. Bisher hat der aus Griechenland stammende Banker auf nicht schuldig plädiert. Anwälte erklärten, die Änderung deute darauf hin, dass Bagios mit den US-Behörden kooperiere.

Das könnte den US-Justiz- und Steuerbehörden neue Munition gegen die elf Schweizer Banken geben, die die Amerikaner in Verdacht haben, Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet zu haben. Anwälte von Bagios lehnten einen Kommentar dazu ab.

Die prominenteste der elf Banken ist die Credit Suisse, gegen die seit mehr als einem Jahr eine Untersuchung läuft. Im Visier stehen auch die Bank Bär, die Kantonalbanken von Zürich und Basel sowie HSBC Holdings und drei israelische Institute.

Die amerikanischen Behörden werfen Christos Bagios vor, in seiner Zeit bei der UBS bis 2008 etwa 150 reichen Amerikanern bei der Hinterziehung von Steuern geholfen zu haben. Er wurde im Januar 2011 festgenommen und steht mit elektronischen Fussfesseln in Miami praktisch unter Hausarrest. Als er in New York verhaftet wurde, war er bei der Credit Suisse angestellt.

(sda)

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