Cern: Experiment geglückt - Weltuntergang folgt
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CernExperiment geglückt - Weltuntergang folgt

Nach der erfolgreichen Urknall-Simulation am Genfer Cern dreht sich die Welt weiter. Skeptiker erlauben sich die Frage: Wie lange noch?

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Die grösste Maschine der Welt, der Large Hadron Collieder am CERN in Genf.

Die grösste Maschine der Welt, der Large Hadron Collieder am CERN in Genf.

Das Forschungsinstitut CERN hat am 30. März 2010 Atomkerne mit einer nie dagewesenen Energie aufeinanderprallen lassen.

Im Vorfeld wurde von Kritikern befürchtet, dass sich beim Test schwarze Löcher bilden, welche den Weltuntergang provozieren könnten. Die User von 20 Minuten Online waren diesbezüglich allerdings skeptisch: Nur jeder vierte glaubte gemäss einer Umfrage an die Bildung solcher schwarzen Löcher. Die Mehrheit (54 Prozent) zeigte sich überzeugt, dass es sich lediglich um Panikmache handle.

Spätestens am Tag danach wurde diese Vermutung zur Gewissheit. «Welt Online» konnte deshalb beruhigend vermelden: Der simulierte Urknall im Labor hat uns nicht ausgelöscht.

Kommt das Weltende erst bei voller Kraft

Allerdings hat der erfolgreiche Test des Teilchenbeschleunigers Large Hadron Colliders (LHC) den Skeptikern und Verschwörungstheoretikern den Wind nicht aus den Segeln genommen. Denn zurzeit werde, so «Welt Online» weiter, die Urknall-Maschine erst mit halber Kraft betrieben.

Nach dem Unfall vom Herbst 2008 wagen sich die Cern-Forscher bislang noch nicht, die Anlage mit voller Kraft zu fahren. Sie wollen sich lieber langsam zu immer höheren Energien vortasten, um so das Risiko für eine erneute Panne zu minimieren. Möglicherweise droht uns der Weltuntergang ja erst bei höheren Energien.

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