Ungetreue Geschäftsführung: Experten-Bericht soll Migros-Piller entlasten
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Ungetreue GeschäftsführungExperten-Bericht soll Migros-Piller entlasten

Die Vorwürfe gegen den Präsidenten der Migros Neuenburg-Freiburg seien nicht berechtigt. Dies geht offenbar aus einem Expertenbericht hervor.

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Der Freiburger Anwalt Damien Piller ist von einem Expertenbericht entlastet worden, den die Migros-Genossenschaft Freiburg Neuenburg in Auftrag gegeben hat.

Der Freiburger Anwalt Damien Piller ist von einem Expertenbericht entlastet worden, den die Migros-Genossenschaft Freiburg Neuenburg in Auftrag gegeben hat.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Im Rechtsstreit ging es um Zahlungen, die in Zusammenhang mit Immobilien in La Roche FR (Bild) und ...

Im Rechtsstreit ging es um Zahlungen, die in Zusammenhang mit Immobilien in La Roche FR (Bild) und ...

... Belfaux FR (Bild) getätigt wurden, insgesamt rund 1,7 Millionen Franken.

... Belfaux FR (Bild) getätigt wurden, insgesamt rund 1,7 Millionen Franken.

Im Rechtsstreit zwischen dem Migros-Genossenschafts-Bund und dem Freiburger Damien Piller gibt es neue Entwicklungen. Ein Expertenbericht entlastet den langjährigen Verwaltungsratspräsidenten der Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg.

Diese hatte vor zwei Monaten einen neutralen Fachmann beauftragt, die Vorwürfe der Migros-Zentrale gegen Piller unter die Lupe zu nehmen. Die Resultate liegen nun vor. Der Experte sei zum Schluss gekommen, dass die Vorwürfe nicht berechtigt seien, hiess es am Dienstag an einer Medienkonferenz in Freiburg.

Piller wies alles von sich

Der Streit war Anfang Juli publik geworden. Der Migros-Genossenschafts-Bund hatte eine Strafanzeige wegen möglicher ungetreuer Geschäftsführung eingereicht. «Für Herrn Piller gilt die Unschuldsvermutung», betonte die Migros damals, doch wolle sie den Sachverhalt behördlich und unabhängig abklären lassen.

Laut Medienberichten soll die Migros-Genossenschaft Freiburg-Neuenburg in den Jahren 2014 und 2015 zwei Zahlungen von insgesamt gut 1,6 Millionen Franken an Firmen getätigt haben, die Piller selber gehören sollen.

Die Firmen hätten im Kanton Freiburg Überbauungen realisiert, in denen jeweils ein Migros-Supermarkt eingemietet sei. Piller solle auch als Rechtsberater dieser Firmen fungiert haben. Geschäftsmann und Anwalt Piller wies schon Anfang Juli alle Verdachtsmomente von sich. (sda)

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