Aktualisiert 20.05.2020 02:41

Medienbericht

Experten zweifeln an Modernas Corona-Impfstoff

Das US-Unternehmen Moderna forscht an einem Corona-Impfstoff, bei dem auch ein Wirkstoff des Basler Pharmazulieferers Lonza zum Einsatz kommen soll.

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Zweifel an der Wirksamkeit: Moderna arbeitet an einem Corona-Impfstoff. (Archivbild)

Zweifel an der Wirksamkeit: Moderna arbeitet an einem Corona-Impfstoff. (Archivbild)

Keystone/Ted S. Warren
Laut Berichten würden die vorgelegten Zwischenergebnisse des Impfstoffs keine kritischen Daten liefern.

Laut Berichten würden die vorgelegten Zwischenergebnisse des Impfstoffs keine kritischen Daten liefern.

Keystone/Bill Sikes
Diese seien aber laut Bericht zur Bewertung der Wirksamkeit nötig .

Diese seien aber laut Bericht zur Bewertung der Wirksamkeit nötig .

Keystone/Ted S. Warren

Darum gehts

  • Das US-Unternehmen Moderna arbeitet derzeit an einem Corona-Impfstoff.
  • Ein Medienbericht zweifelt aber an der potenziellen Wirksamkeit.
  • Ein Wirkstoff soll das Basler Pharmaunternehmen Lonza liefern.

Ein Medienbericht weckt Zweifel an der potenziellen Wirksamkeit des Corona-Impfstoffs, an dem das US-Unternehmen Moderna derzeit arbeitet. Die vorgelegten Zwischenergebnisse würden keine kritischen Daten liefern, die zur Bewertung der Wirksamkeit nötig seien.

Dies berichtet das auf den Gesundheitssektor spezialisierte US-Onlineportal Stat News in der Nacht auf Mittwoch unter Berufung auf Experten. Der Bericht belastete umgehend die Moderna-Aktien. Am Montag waren sie um 20 Prozent nach oben geschossen, nachdem die Firma über ermutigende Zwischenergebnisse bei klinischen Studien für ihren Impfstoffkandidaten berichtet hatte.

Der Verwaltungsratspräsident und Konzernchef ad interim von Lonza, Albert Baehny, stellte in einem Interview mit dem Zürcher «Tages-Anzeiger» vom Mittwoch zudem klar, dass sein Unternehmen nicht den Impfstoff, sondern die aktive pharmazeutische Zutat, also den Wirkstoff, für Moderna produziere. «Bislang sind nur Resultate von Phase 1 da», hiess es weiter. Lonza hoffe auf Endresultate per Ende Jahr, so dass der Schweizer Konzern dann Anfang nächsten Jahres mit der Produktion beginnen könne. Lonza investiere derzeit aber schon Millionen, ohne zu wissen, ob der Impfstoff letztlich funktioniere, sagte er.

Alleinverantwortung in den USA

«Aber Moderna hat die Verantwortung», führte der 67-jährige Manager weiter aus. Der Wirkstoff sei zwar die kritischste Komponente, aber Lonza besitze den Impfstoff eben nicht, betonte Baehny weiter. Es sei die alleinige Verantwortung von Moderna, zu entscheiden, an wen die Impf-Präparate verkauft würden, sagte er.

Es sei daher denkbar, dass es nach Fertigstellung des Impfstoffes zu Verteilungskonflikten komme. Auf die Frage, ob die Schweiz nicht gefordert habe, dass der Impfstoff fair verteilt werden müsse, sagte der Manager, dass die Gespräche mit dem Bundesrat und dem Bundesamt für Gesundheit BAG diesbezüglich noch liefen. Die Schweizer Behörden seien aber über alles bestens informiert, sagte Baehny gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

(SDA)
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19 Kommentare

Bartli

30.05.2020, 03:36

Walther K. und die Massengräber im Central Park NY haben die Demokraten extra ausgehoben um uns zu verunsichern. Meinen Sie dies im Ernst? Nehme an, dass es sich da um eine Selbsschutzbehaubtung handelt, die nachvollziehbar wäre. Die Gräber gibt es, definitiv, anderes wäre aufgeflogen. Wie es auch das das Virus gibt. Je mehr wir über es wissen, umso besser.

Rosignol

26.05.2020, 09:47

Wenn in den USA sowieso der Präsident entscheidet, welche Medikation gut und richtig ist, muss man sich da gar nicht gross einmischen, der weiss genau was zu tun.

Alfabia

24.05.2020, 16:22

Versuche über Versuche. Wo finde ich die Zahlen der durch Impfung verstorbenen?