Sierra Leone – Explodierter Tanklastwagen fordert mindestens 92 Tote
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Sierra Leone Explodierter Tanklastwagen fordert mindestens 92 Tote

Am Freitag stiess in Freetown ein Tanklaster mit einem Lastwagen zusammen. Der auslaufende Treibstoff explodierte und riss viele Menschen in den Tod.

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Am Freitag stiess in Freetown ein Tanklaster mit einem Lastwagen zusammen.

Am Freitag stiess in Freetown ein Tanklaster mit einem Lastwagen zusammen.

Screenshot/Twitter
Mindestens 84 Menschen kamen nach Angaben der lokalen Behörden ums Leben. 

Mindestens 84 Menschen kamen nach Angaben der lokalen Behörden ums Leben.

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Die Tragödie ereignete sich in einem Vorort von Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone. 

Die Tragödie ereignete sich in einem Vorort von Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone.

REUTERS

Bei einer Kollision eines Tanklasters mit einem LKW sind im westafrikanischen Sierra Leone sind mindestens 92 Menschen getötet worden. Der Unfall ereignete sich am Freitagabend in einer belebten Strasse der Hauptstadt Freetown. Viele Menschen seien laut Augenzeugenberichten nach der Kollision mit Behältern zu dem Tankfahrzeug geeilt, um Benzin abzuschöpfen. Kurz darauf sei der Laster explodiert. Einige umliegende Geschäfte und Autos hätten Feuer gefangen, hiess es.

Aus der Leichenhalle des Connaught Hospitals hiess es, bis Samstagmorgen seien 92 Leichen gebracht worden. Bei etwa 30 Verletzten mit schweren Verbrennungen wurde nicht erwartet, dass sie überleben, wie es hiess.

Mohamed Lamrane Bah, Kommunikationsdirektor der Nationalen Katastrophenschutzbehörde (NDMA) von Sierra Leone, sagte gegenüber CNN, dass sich mehrere Menschen nach der Explosion noch in einem kritischen Zustand befinden. Die Rettungskräfte hätten die Verletzten in Krankenhäuser gebracht und die Leichen eingesammelt.

Die Bürgermeisterin von Freetown, Yvonne Aki-Sawyerr, erklärte in einer Erklärung auf Facebook, sie sei «betrübt über die Explosion in der Bai Bureh Road in Wellington, nachdem ein mit Treibstoff beladener LKW mit einem anderen LKW zusammengestossen war». Ihr Mitgefühl gälte den Familien und Angehörigen der Opfer der Explosion. «Mögen die Seelen der Verstorbenen in vollkommenem Frieden ruhen», so Aki-Sawyerr.

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(AFP/DPA/pco)

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