Aktualisiert 20.06.2011 06:48

Produktion in Japan

Exporte im Mai um 10,3 Prozent gesunken

Das Erdbeben und der Tsunami vom vergangenen März haben in Japan vor allem in der Autoindustrie deutliche Spuren hinterlassen. Das Handelsdefizit wuchs auf den zweithöchsten Stand aller Zeiten.

Japans Exporte sind im Mai um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Grund seien vor allem die massiven Produktionsausfälle in der Autoindustrie nach dem Erdbeben und dem Tsunami im März, teilte die japanische Regierung am Montag mit.

Die Autoexporte gingen im Mai um 38,9 Prozent zurück, die für Autoteile um 18,5 Prozent. Die Exporte schrumpften insgesamt um 4,76 Billionen Yen (5,05 Milliarden Franken) während die Importe um 12,3 Prozent auf 5,61 Billionen Yen (5,94 Milliarden Franken) wuchsen.

Für Japan sind die 853,7 Milliarden Yen Handelsdefizit das zweithöchste Defizit nach jenem vom Januar 2009. Damals hatte es 967,9 Milliarden Yen betragen.

(sda)

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