Los Angeles: Extreme Dürre – in Promi-Villen wird der Wasserhahn abgedreht

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Los AngelesExtreme Dürre – in Promi-Villen wird der Wasserhahn abgedreht

Die Wiesenflächen grosser Anwesen brauchen viel Bewässerung. In Los Angeles herrscht jedoch extreme Dürre, was die Wasserbehörden auf den Plan ruft. 

von
Katja Fässler
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Grosse Anwesen mit grossen Rasen: Die Villen von Prominenten wollen gut gepflegt und bewässert werden. Im Bild: Madonnas Villa in den Hidden Hills, Los Angeles.  

Grosse Anwesen mit grossen Rasen: Die Villen von Prominenten wollen gut gepflegt und bewässert werden. Im Bild: Madonnas Villa in den Hidden Hills, Los Angeles.  

DUKAS
Während Kourtney Kardashians Rasen sich im September wohl aufgrund von Wassersparmassnahmen langsam braunverfärbte, leuchtete Kim Kardashians Anwesen in Malibu noch in gepflegtem Grün. 

Während Kourtney Kardashians Rasen sich im September wohl aufgrund von Wassersparmassnahmen langsam braunverfärbte, leuchtete Kim Kardashians Anwesen in Malibu noch in gepflegtem Grün. 

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Gemäss Recherchen von «The Guardian» gerieten bereits die Villen von Komiker Kevin Hart, Rapper The Game und dem Ex von Kourtney Kardashian, Scott Disick (im Bild), ins Visier der Wasserbehörden.

Gemäss Recherchen von «The Guardian» gerieten bereits die Villen von Komiker Kevin Hart, Rapper The Game und dem Ex von Kourtney Kardashian, Scott Disick (im Bild), ins Visier der Wasserbehörden.

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Darum gehts

Die lang anhaltende Dürre im Westen der USA hält so manchen Promi nicht davon ab, die eigene Luxus-Villa mit prunkvollem Rasen gut zu bewässern. Nun gehen die Behörden in Los Angeles mit einem einfachen Trick gegen die Wasservergeudung vor. Eine kleine Metallscheibe, ein sogenannter «Durchflussbegrenzer», verlangsamt den Wasserfluss eines Hauses und kommt nun in Domizilen einiger grosser Prominenzen zur Anwendung, wie «The Guardian» berichtet. 

Gemäss den Recherchen gerieten bereits die Villen von Komiker Kevin Hart, Rapper The Game und dem Ex von Kourtney Kardashian, Scott Disick, ins Visier der Wasserbehörden. Auch einige Adressen, die mit Kim Kardashian, Sylvester Stallone und Madonna in Verbindung gebracht werden, könnten auf deren Liste kommen. Mit dieser Wasserrestriktion würden die Superreichen nach gleichen Massstäben wie alle anderen zur Rechenschaft gezogen, heisst es im Bericht weiter.

«Sie werden alle gleich behandelt, egal, wie reich sie sind»

«Wir haben eine klare Positionierung, was Gleichberechtigung angelangt. Es spielt keine Rolle, wer Sie sind, wie viel Geld Sie verdienen, wie bekannt Sie sind: Alle werden gleich behandelt», sagte Mike McNutt, ein Sprecher des Wasserbezirks Las Virgenes, zum «Guardian». Der Bezirk verwaltet auch Gebiete wie Calabasas und die Hidden Hills, die von Prominenten bevorzugt residiert werden. 

Auf den augenscheinlich hohen Wasserverbrauch mancher Promis wurde mitunter der TV-Sender CBS aufmerksam, nachdem die Fläche rund um den Pool von Kourtney Kardashians Anwesen im September braun wurde, hingegen der Rasen von Kim Kardashians Villa noch in «perfekt gepflegtem Grün» erstrahlte. Auch wenn es gegen die Einschränkungen vereinzelt Widerstand gab: Auf den «Durchflussbegrenzer» hätten die meisten Kundinnen und Kunden, auch Prominente, mit Verständnis reagiert, heisst es im Artikel weiter. 

Im Westen der USA herrscht seit mehr als 20 Jahren eine extreme Dürre, die die Bedingungen für häufigere und heftigere Waldbrände schafft. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen den Klimawandel für die Trockenheit verantwortlich.

Ist es fair, die Bewässerung bei Promi-Villen einzuschränken?

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