Koran-Verbrennung: Extremisten zeigen Reue
Aktualisiert

Koran-VerbrennungExtremisten zeigen Reue

Nach drei Tagen in Untersuchungshaft geben sich die Walliser Hindu-Extremisten plötzlich lammfromm.

von
sut
Jean-Louis Sterren. (Bild: sut)

Jean-Louis Sterren. (Bild: sut)

Die drei Männer, die am Freitag in Bern Bibeln und Korane verbrennen wollten, waren noch am Donnerstagabend verhaftet und erst am Samstag wieder auf freien Fuss gesetzt worden. «Wir haben einen Fehler gemacht», sagte einer der drei, Jean-Louis Sterren, gegenüber 20 Minuten. Er und seine Mitstreiter hätten sich lediglich Gehör verschaffen wollen: «Wir waren frustriert, weil keines der Schweizer Gerichte auf unsere Petition für eine Bibel ab 16 Jahren einging.» Dabei sei es ihnen einzig um den Kinderschutz gegangen. Der Strafgesetzartikel 261 – Störung der Glaubens- und Kultusfreiheit – sei ihnen nicht bekannt gewesen. In Zukunft will das Trio seine Ziele auf rein politischer Ebene weiterverfolgen und religiöse Provokationen unterlassen. (sut/20 Minuten)

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