Aktualisiert 13.08.2009 19:32

UmweltverschmutzungExxon zahlt für tote Vögel

Der Ölkonzern Exxon Mobil hat die Verantwortung für den Tod von 85 Zugvögeln in den USA übernommen und zahlt dafür 600 000 Dollar.

Wie das Justizministerium in Washington am Donnerstag mitteilte, starben die Tiere zwischen 2004 und 2009 in fünf US-Staaten. Sie waren dort mit Kohlenwasserstoff und öligen Abfallprodukten in Kontakt gekommen.

Exxon erklärte sich dem Ministerium zufolge zur Zahlung von rund 7.000 Dollar pro getöteten Vogel bereit. Ausserdem unterstützt der Konzern Projekte zum Schutz von Feuchtgebieten. Der Gesamtbetrag entspricht - berechnet auf Grundlage der Einnahmen des Unternehmens von 8,6 Milliarden Dollar in der ersten Jahreshälfte - etwa dem Gewinn, den Exxon innerhalb von 20 Minuten macht. Der Ölkonzern hat nach eigenen Angaben bereits 2,5 Millionen Dollar in Massnahmen investiert, um den Tod von Vögeln künftig zu verhindern. (dapd)

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