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Probleme am FahrwerkF/A-18 der Schweizer Armee auf Hot Mission bei Notlandung

Am Montagmorgen stellten die Piloten auf dem Flug nach Frankreich Probleme am Fahrwerk fest und mussten umkehren.

von
Denis Molnar
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Bei der Notlandung wurde niemand verletzt.

Bei der Notlandung wurde niemand verletzt.

Kapo Wallis
Nach dem Start hatten die Piloten Probleme am Fahrwerk festgestellt.

Nach dem Start hatten die Piloten Probleme am Fahrwerk festgestellt.

Twitter/VBS

Darum gehts

  • In Sitten musste ein Kleinflugzeug notlanden.

  • Es gab Probleme mit dem Fahrwerk.

  • Die Luftwaffe war zur Unterstützung dabei.

Die Maschine war am Montagmorgen, 23. November von Sitten aus mit Ziel St. Tropez, Frankreich gestartet. An Bord waren der Pilot und sein Co-Pilot. Während des Fluges stellten die beiden Probleme am Fahrwerk fest, wie die Kantonspolizei Wallis berichtet. Daraufhin drehte der Pilot um und flog zurück Richtung Wallis.

Um das Risiko einer Explosion bei der Landung zu minimieren wurde entschieden, die Menge des Treibstoffes zu reduzieren. Das Flugzeug kreiste während mehrerer Stunden über dem Gebiet um den Flugplatz herum. Nach internationalem Standard eskortierten zwei F/A-18 der Schweizer Luftwaffe das Flugzeug.

Wie die Armee auf Twitter schreibt, konnte das Flugzeug auch dank der Unterstützung durch die Luftwaffe in Sion kontrolliert notlanden.

Laut dem Newsportal nouvelliste.ch soll es sich bei der Maschine um eine Beechcraft King Air 200 gehandelt haben. Das ist ein zweimotoriges Geschäftsreiseflugzeug mit Turboprop-Antrieb, einem Dutzend Sitzplätzen und einer maximalen Abflugmasse von knapp 5,7 Tonnen.

Auf der Landebahn errichteten die Feuerwehr, das medizinische Personal und die Polizei ein Dispositiv, um eine möglichst sichere Landung gewährleisten zu können.

Gegen 14:30 Uhr setzte das Flugzeug schliesslich zur Landung an. Das Hauptfahrwerk konnte zwischenzeitlich ausgefahren werden. Das Bugfahrwerk blieb hingegen blockiert wodurch die Maschine nach vorne auf die Nase kippte. Personen wurden beim Vorfall nicht verletzt.

Gemeinsam mit der Polizei standen die Flugplatz-Feuerwehr, der Ambulanzdienst ein Notarzt sowie die Schweizer Armee (Luftwaffe) im Einsatz.

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