Aktualisiert 21.10.2016 17:05

Laute ÜbungF/A-18 donnert im Tiefflug über Zürich-Höngg

Zwei Kampfflugzeuge sind am Freitag tief über den Norden Zürichs geflogen – aus unterschiedlichen Gründen.

von
ced
Eine F/A-18 über dem Flughafen Dübendorf. (Archivbild)

Eine F/A-18 über dem Flughafen Dübendorf. (Archivbild)

Keystone/Eddy Risch

Gegen 14 Uhr sind heute Freitag einige Personen im Raum Zürich erschrocken. Eine F/A-18-Maschine ist ungewöhnlich tief über ihre Köpfe geflogen. Das Kampfflugzeug ist über das Zürcher Unterland, Zürich-Höngg und Wallisellen gedonnert.

Es war ein sogenannter «Low Pass», sagt Vladi Barrosa von Skyguide, ein tiefer Überflug. Während dieser Zeit steht der Flughafen Zürich still. Gemäss dem Senior Duty Officer von der Operationszentrale der Luftwaffe handelte es sich um einen Navigationsflug. Das ist ein Übungsflug, bei dem ein vorbereiteter Parcours abgeflogen wird. «Die Mindestflughöhe von 300 Metern über Boden wurde stets eingehalten», sagt der Offizier.

Parabelflug-Airbus nach Dübendorf begleitet

Im F/A-18-Doppelsitzer sassen ein Fluglehrer und sein Schüler. Zunächst war eine Kampfübung einer gegen einen geplant gewesen. Doch als eine Maschine aus technischen Gründen am Boden blieb, entschied man sich für eine andere Schlechtwetter-Übung unter den Wolken mit nur einem Flieger. Die F/A-18 war in Payerne gestartet und landete dort wieder.

Bereits am Morgen war eine F/A-18 im Raum Zürich gesichtet worden. Damals handelte es sich um eine sogenannte «Life Mission», einen luftpolizeilichen Einsatz. Die Militärmaschine ist gerufen worden, um den Spezial-Airbus, der morgen den Parabelflug absolviert, sicher nach Dübendorf zu bringen. Die F/A-18 begleitete den Airbus durchs schlechte Wetter und startete nach der Mission in Dübendorf durch und flog wieder zurück zum Ausgangsflugplatz Payerne.

(Übernommen von Tages-Anzeiger/Pascal Unternährer)

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