Formel 1: Ferrari trennt sich von Teamchef Binotto – folgt nun Saubers Vasseur?

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Formel 1Ferrari trennt sich von Teamchef Binotto – folgt nun Saubers Vasseur?

Nach einer enttäuschenden Saison muss Scuderia-Boss Mattia Binotto seinen Posten räumen. Beerbt ihn Sauber-Chef Frédéric Vasseur?

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Mattia Binotto wurde bei Ferrari als Teamchef abgesetzt.

Mattia Binotto wurde bei Ferrari als Teamchef abgesetzt.

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Dies vermelden übereinstimmende Medienberichte am Freitag.

Dies vermelden übereinstimmende Medienberichte am Freitag.

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Der Italiener Binotto war seit 2019 Chef der Scuderia.

Der Italiener Binotto war seit 2019 Chef der Scuderia.

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Darum gehts

  • Mattia Binotto ist nicht mehr der Teamchef des Formel-1-Rennstalls Ferrari.

  • Dies vermelden am Freitag übereinstimmende italienische Medienberichte.

  • Dem 53-Jährigen ist eine total verkorkste Saison zum Verhängnis geworden.

Ferrari trennt sich nach übereinstimmenden Medienberichten von Formel-1-Teamchef Mattia Binotto. «Gazzetta dello Sport», «Corriere della Sera» und Sky Sports in Italien berichteten am Freitag vom bevorstehenden Abschied vom 53-Jährigen. Ferrari verwies auf Nachfrage darauf, Spekulationen nicht zu kommentieren. Gerüchte über eine Trennung der Scuderia von Binotto gab es zuletzt rund um das Saisonfinale in Abu Dhabi.

Auf die Frage, ob er auch noch 2023 Teamchef bei Ferrari sei, hatte Binotto vor wenigen Tagen geantwortet: «Es liegt nicht an mir, darüber zu entscheiden, aber ich bin ziemlich entspannt. Der Grund, warum ich entspannt bin, ist, dass ich immer offene, ehrliche und konstruktive Gespräche mit meinen Chefs und meinem Vorsitzenden führe.»

Vasseur von Hinwil nach Italien?

Binottos Nachfolger soll angeblich Frédéric Vasseur (54) werden. Der Franzose ist seit 2017 Teamchef von Sauber, das später in Alfa Romeo umbenannt wurde. Der Rennstall arbeitet eng mit Ferrari zusammen.

Binotto stiess schon 1995 zur Scuderia und diente Michael Schumacher in dessen Ferrari-Ära als Motoreningenieur. Später stieg der Schweizer zum Technikdirektor auf, ehe er Anfang 2019 nach einem Machtkampf Maurizio Arrivabene als Teamchef ablöste.

Lange Ferrari-Durststrecke

Ferrari hat letztmals 2007 durch Kimi Räikkönen den Fahrertitel gewonnen, 2008 letztmals die Konstrukteurs-WM. Selbst der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel konnte die Scuderia in seiner Zeit von 2015 bis 2020 nicht ganz nach oben führen.

In der abgelaufenen Saison wurde Charles Leclerc WM-Zweiter hinter Max Verstappen im Red Bull. Der Monegasse lag nach drei Rennen sogar 46 Punkte vor dem Niederländer. Fahrfehler, Strategieaussetzer und technische Schäden kosteten aber anschliessend ein noch besseres Abschneiden.

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(dpa/sih)

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