Aktualisiert 05.10.2004 18:23

«Fable»«Fable»: Jeder spielt sein persönliches Märchen

Als «Project Ego» gestartet danach in «Fable» umbenannt, erblickt der jüngste Sprössling des Spielegurus Peter Molyneux endlich das Licht der Welt.

ROLLENSPIEL – Als kleiner Junge musste er das grausame Massaker in seinem Dorf miterleben, dann wurde er in der «Gilde der Helden» auf Vordermann getrimmt und jetzt beginnt die Suche nach den Übeltätern. In der märchenhaften Welt von «Fable» ist alles in Bewegung, jede kleinste Handlung, ob gut oder böse, verändert den Protagonisten und sein Umfeld.

Neue Fähigkeiten und wechselnde Kleider sind genauso eine Selbstverständlichkeit wie das Altern und Heiraten. Übermässiger Alkoholkonsum führt folgerichtig zu einer Magenverstimmung und ungehobeltes Benehmen verscheucht die holden Damen. Reue wird aber ebenso akzeptiert wie ein radikaler Seitenwechsel – die Konsequenzen müssen allerdings erduldet werden.

Als typisches Molyneux-Spiel wird «Fable» die Gemüter spalten, denn der Erfolg liegt nicht in der kurzen Geschichte, sondern im Detail: Spielfaule Langweiler beenden es in Rekordzeit und neugierige Tüftler werden nicht vom Fleck kommen.

Michel Pescatore

«Fable» für Xbox, Microsoft

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