Aktualisiert 27.06.2020 06:59

Reaktion auf Werbe-Boykott

Facebook kündigt neue Regeln gegen Hass-Posts an

Mark Zuckerberg will gegen rassistische, hetzerische und manipulative Inhalte auf Facebook vorgehen. Der Konzernchef reagiert damit auf einen Werbe-Stopp zahlreicher Unternehmen.

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Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks at Georgetown University, Thursday, Oct. 17, 2019, in Washington. (AP Photo/Nick Wass)

Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks at Georgetown University, Thursday, Oct. 17, 2019, in Washington. (AP Photo/Nick Wass)

KEYSTONE
Zuckerberg zufolge sollen Anzeigen gelöscht werden, in denen behauptet werde, dass Menschen etwa einer gewissen Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung eine Gefahr für die Sicherheit oder Gesundheit darstellten. Inhalte von allgemeinem Interesse, die gegen die Regeln verstiessen, würden nun gekennzeichnet.

Zuckerberg zufolge sollen Anzeigen gelöscht werden, in denen behauptet werde, dass Menschen etwa einer gewissen Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung eine Gefahr für die Sicherheit oder Gesundheit darstellten. Inhalte von allgemeinem Interesse, die gegen die Regeln verstiessen, würden nun gekennzeichnet.

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Zuletzt war unter den Mitarbeitern des US-Konzerns und Kongressabgeordneten der Unmut über die bisherige Praxis von Facebook gewachsen, als aufrührerisch empfundene Botschaften des Präsidenten unangetastet zu lassen. Zudem haben sich immer mehr Konzerne einem Werbe-Boykott angeschlossen.

Zuletzt war unter den Mitarbeitern des US-Konzerns und Kongressabgeordneten der Unmut über die bisherige Praxis von Facebook gewachsen, als aufrührerisch empfundene Botschaften des Präsidenten unangetastet zu lassen. Zudem haben sich immer mehr Konzerne einem Werbe-Boykott angeschlossen.

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Darum gehts

  • Facebook will neue Kennzeichnungs- und Löschregeln für Hass-Posts einführen.
  • Bei den neuen Massnahmen gebe es «keine Ausnahmen für Politiker», erklärte Zuckerberg.
  • Zuletzt hatte auch Coca-Cola einen weltweiten Stopp aller Werbung auf Sozialen Medien angekündigt.

Facebook hat nach einem Werbe-Boykott einen neuen Umgang mit Inhalten angekündigt, die gegen die Regeln des Sozialen Netzwerks verstossen. Konzernchef Mark Zuckerberg zufolge sollen Anzeigen gelöscht werden, in denen behauptet werde, dass Menschen etwa einer gewissen Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung eine Gefahr für die Sicherheit oder Gesundheit darstellten. Inhalte von allgemeinem Interesse, die gegen die Regeln verstiessen, würden nun gekennzeichnet, hiess es am Freitag weiter. Alle Posts und Werbespots zu Wahlen sollen mit einem Link zu massgeblichen Informationen versehen werden. Es gebe bei den neuen Massnahmen «keine Ausnahmen für Politiker», erklärte Zuckerberg.

Eine Sprecherin bestätigte, dass nach der neuen Vorgehensweise auch eine umstrittene Botschaft im vergangenen Monat von Präsident Donald Trump zu Briefwahlen gekennzeichnet worden wäre. Zuletzt war unter den Mitarbeitern des US-Konzerns und Kongressabgeordneten der Unmut über die bisherige Praxis von Facebook gewachsen, als aufrührerisch empfundene Botschaften des Präsidenten unangetastet zu lassen. Zudem haben sich immer mehr Konzerne einem Werbe-Boykott angeschlossen. Am Freitag kündigte auch Coca-Cola einen weltweiten Stopp aller Werbung auf Sozialen Medien für mindestens 30 Tage ab dem 1. Juli an. Fast alle Erlöse von Facebook kommen aus dem Anzeigengeschäft.

(Reuters)

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4 Kommentare
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Paula

27.06.2020, 04:32

Wow, auf einmal kann etwas unternommen werden? Woran liegt das? Ich hoffe natürlich, dass richtige Hasskommentare in allen Bereichen mehr Sanktioniert werden, oder geht es nur um die freie Meinungsäusserung und gar nicht wirklich um Hasskommentare?

Valentino aus Bahia

27.06.2020, 03:40

Also wenn es um Geld geht, kann er es also ändern