Adam Mosseri : Facebook-Manager wird neuer Instagram-Chef
Aktualisiert

Adam Mosseri Facebook-Manager wird neuer Instagram-Chef

Die beiden Instagram-Gründer Systrom und Krieger haben genug: Nun übernimmt ein langjähriger Kollege Zuckerbergs das Ruder.

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Adam Mosseri war zuletzt Vizepräsident für Produkte bei dem Fotodienst.

Adam Mosseri war zuletzt Vizepräsident für Produkte bei dem Fotodienst.

AP
Das weltgrösste Internet-Netzwerk gab den Wechsel Mosseris (Mitte) eine Woche nach dem Abgang der beiden Instagram-Gründer Kevin Systrom (rechts) und Mike Krieger (links) am Montag bekannt.

Das weltgrösste Internet-Netzwerk gab den Wechsel Mosseris (Mitte) eine Woche nach dem Abgang der beiden Instagram-Gründer Kevin Systrom (rechts) und Mike Krieger (links) am Montag bekannt.

Systrom und Krieger hielten sich bei den Gründen für ihren Rückzug weitgehend bedeckt.

Systrom und Krieger hielten sich bei den Gründen für ihren Rückzug weitgehend bedeckt.

AP/Marcio Jose Sanchez

Der langjährige Facebook-Manager Adam Mosseri soll künftig Instagram führen. Das weltgrösste Internet-Netzwerk gab die Personalie eine Woche nach dem Abgang der beiden Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger am Montag bekannt. Mosseri war zuletzt Vizepräsident für Produkte bei dem Fotodienst.

Bei Facebook ist er seit 2008. Zu seinen Aufgaben gehörte beispielsweise die Übersicht über die Nachrichtenfeeds bei Facebook. Mit Konzernchef Mark Zuckerberg arbeitete er jahrelang eng zusammen.

Auch Whatsapp-Gründer geht

Systrom und Krieger hielten sich bei den Gründen für ihren Rückzug weitgehend bedeckt. In einer dürftigen Erklärung führte der bisherige Spartenchef Systrom an, beide wollten sich eine Auszeit nehmen, um ihre «Neugierde und Kreativität» wiederzuentdecken. Erst wenige Monate zuvor hatte Whatsapp-Gründer Jan Koum bei Facebook gekündigt.

Facebook ist seit Monaten in den Schlagzeilen. Dem US-Konzern machen Forderungen nach mehr Datenschutz, Kritik wegen Hassrede und Terror-Propaganda zu schaffen. Gerüchte reissen nicht ab, dass die Abgänge in direktem Zusammenhang mit Firmenchef Zuckerberg stehen, der die Zügel in dem mit 480 Milliarden Dollar bewerteten Konzern wieder enger anzieht. (sda)

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