Aktualisiert 11.03.2008 07:49

Facebook-Verbot für CS-Mitarbeiter

Online-Sites
wie Facebook, Xing
oder MySpace sind
ein Renner – und
fressen Zeit am
Arbeitsplatz. Die CS
sperrte nun Facebook
für die Mitarbeiter.

Der grosse Sport der Schweizer: Surfen auf Online-Netzwerk-Plattformen. Alleine auf der Plattform Facebook sind 186 000 Schweizer registriert, davon sind rund 3000 Mitarbeitende der Credit Suisse. CS-Angestellte würden Facebook offenbar nicht nur zu Hause benutzen, sondern auch am Arbeitsplatz: Jetzt wurde die Seite von der Grossbank gesperrt. Die CS überprüft laufend den Internetverkehr auf nicht geschäftlichen Seiten. Bei zu häufigem Gebrauch sperrt die CS diese Sites. «Die private Nutzung des Internets ist bei der CS nur sehr beschränkt erlaubt», sagt CS-Sprecher Georg Söntgerath.

Nicht alle Grossfirmen betrachten die Nutzung von Facebook & Co. als Nachteil. «Bei Swiss Life darf das Internet nur für geschäftliche Zwecke verwendet werden. In diesem Rahmen können auch solche Plattformen nützlich sein», sagt Irene Fischbach von Swiss Life. Auch die Zurich sieht von einer Sperrung ab. «Wir vertrauen Mitarbeitenden, dass sie nicht zu lange auf diesen Sites surfen», so Sarah Soland von der Zurich.

dga

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