Virtuelle Welt «Metaverse» – Facebook will in Europa 10’000 Arbeitsplätze schaffen
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Virtuelle Welt «Metaverse»Facebook will in Europa 10’000 Arbeitsplätze schaffen

Nach massiven Negativ-Schlagzeilen kündigt der US-Internetriese Tausende «hochqualifizierte Jobs» in der EU an.

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Vor allem «hochqualifizierte Ingenieure» sollen Chancen auf eine Einstellung bei Facebook in Europa haben. (Archivbild)

Vor allem «hochqualifizierte Ingenieure» sollen Chancen auf eine Einstellung bei Facebook in Europa haben. (Archivbild)

AFP/Kirill Kudryavtsev
Das Projekt «Metaverse» wird von Facebook-CEO Mark Zuckerberg als zentral für die Zukunft des Konzerns angesehen.

Das Projekt «Metaverse» wird von Facebook-CEO Mark Zuckerberg als zentral für die Zukunft des Konzerns angesehen.

Getty Images via AFP/Drew Angerer
Die Ankündigung folgt auf eine Reihe von Negativ-Schlagzeilen: Die ehemalige Facebook-Managerin Frances Haugen löste mit ihren Enthüllungen einen Sturm der Entrüstung aus.

Die Ankündigung folgt auf eine Reihe von Negativ-Schlagzeilen: Die ehemalige Facebook-Managerin Frances Haugen löste mit ihren Enthüllungen einen Sturm der Entrüstung aus.

AFP/Drew Angerer

Darum gehts

  • Der US-Internetriese Facebook will in den kommenden fünf Jahren 10’000 neue Arbeitsplätze in der Europäischen Union schaffen.

  • Vor allem «hochspezialisierte Ingenieure» haben Chancen auf eine Anstellung.

  • Diese Ankündigung von Facebook folgt nach einer Serie von negativen Schlagzeilen.

Der US-Internetriese Facebook will nach eigenen Angaben in den kommenden fünf Jahren 10’000 neue Arbeitsplätze in der Europäischen Union schaffen. Laut einem am Montag veröffentlichten Blog-Beitrag des Unternehmens sollen die «hochqualifizierten Jobs» entstehen, um die virtuelle Welt «Metaverse» aufzubauen. Chancen auf eine Anstellung haben demnach unter anderem «hochspezialisierte Ingenieure».

«Die EU verfügt über eine Reihe von Vorteilen, die es zu einem grossartigen Ort für Investitionen von Tech-Unternehmen machen», erklärte Facebook. Zu diesen Vorzügen gehörten «ein grosser Verbrauchermarkt, erstklassige Universitäten» sowie hochtalentierte Arbeitskräfte.

Als eines von mehreren Unternehmen tüftelt Facebook derzeit an der Schaffung eines «Metaverse», einer virtuellen Welt, in der Nutzer sich treffen, Geld ausgeben, Medien konsumieren und möglicherweise sogar arbeiten können. Das Projekt wird von Facebook-CEO Mark Zuckerberg als zentral für die Zukunft des Konzerns angesehen.

Ankündigung nach negativen Schlagzeilen

Das «Metaverse» habe das Potenzial dabei zu helfen, den Zugang zu «neuen kreativen, sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu eröffnen», erklärte Facebook. «Und die Europäer werden es von Beginn an mitgestalten.»

Die Ankündigung von Facebook erfolgte vor dem Hintergrund massiver Negativ-Schlagzeilen für den Tech-Konzern in den vergangenen Wochen. Einem Sturm der Entrüstung sah sich das Unternehmen nach Enthüllungen der ehemaligen Facebook-Managerin Frances Haugen ausgesetzt.

Haugen hatte Anfang Oktober vor dem US-Kongress eine strengere Regulierung des Online-Riesen gefordert und vor schädlichen Auswirkungen von Facebook-Produkten auf Kinder und die Demokratie gewarnt. Einen Tag zuvor hatte eine gigantische Panne bei Facebook zu einem stundenlangen Ausfall der Website sowie von Instagram und Whatsapp geführt.

(AFP/chk)

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