Metaverse – Facebook will in Zürich die virtuelle Welt weiterentwickeln

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MetaverseFacebook will in Zürich die virtuelle Welt weiterentwickeln

Bis Ende 2022 will Meta in Zürich 150 Stellen schaffen. Arbeiten werden die neuen Mitarbeitenden vor allem im Bereich der virtuellen Realität.

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Die Büroräumlichkeiten von Meta in Zürich. Bis Ende 2022 sollen hier 150 weitere Mitarbeitende einziehen. 

Die Büroräumlichkeiten von Meta in Zürich. Bis Ende 2022 sollen hier 150 weitere Mitarbeitende einziehen.

Meta
Derzeit sei eine neue VR-Brille mit dem Namen Cambria in Arbeit. Im Bild ein Oculus Quest All-in-One-VR-Gerät.

Derzeit sei eine neue VR-Brille mit dem Namen Cambria in Arbeit. Im Bild ein Oculus Quest All-in-One-VR-Gerät.

via REUTERS
Das Unternehmen arbeitet auch mit der ETH und der EPFL Lausanne zusammen.  

Das Unternehmen arbeitet auch mit der ETH und der EPFL Lausanne zusammen.

20min/Sonja Mulitze

Darum gehts

Der Mutterkonzern von Facebook – Meta – baut den Standort Zürich aus und will damit auch Arbeitsplätze schaffen: Bereits arbeiten 200 Personen am Standort, bis Ende 2022 sollen weitere 150 Stellen besetzt werden. Doch woran wird man arbeiten? Der Fokus wird im Bereich der «Reality Labs» liegen, erklärt der Leiter des Standorts Zürich, Rasmus Dahl, in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» (Bezahlartikel). So sei in Zürich zum Beispiel derjenige Algorithmus programmiert worden, der es ermöglicht, ein nahezu natürliches Erlebnis zu schaffen, wenn sich seine Person mit einer Virtual-Reality-Brille im virtuellen Raum bewegt.

Derzeit sei eine neue VR-Brille mit dem Namen Cambria in Arbeit, so Dahl im Interview. Diese sei eine Weiterentwicklung des Virtual-Reality-Headsets Quest 2 und soll mit neuen Sensoren einem virtuellen Avatar unter anderem ermöglichen, Augenkontakt zu halten und die eigene Mimik zu reflektieren.

Dafür braucht das Unternehmen spezialisierte Fachkräfte und arbeitet darum auch mit der ETH in Zürich und der EPFL Lausanne zusammen. Welche Beträge Meta dafür an die beiden technischen Hochschulen bezahlt, ist unbekannt.

Auf die Frage, was Dahl darüber denkt, dass er für ein Unternehmen arbeitet, das regelmässig in der Kritik steht, sagt er: «Ich lese, was die Medien über Meta schreiben, denn mich betrifft das sowohl als Meta-Mitarbeiter als auch als Bürger. Das, was wir in Zürich im Reality Lab entwickeln, ist sehr weit weg von dem, was auf Instagram oder in der Facebook-App passiert. Trotzdem trifft uns die Kritik.»

Aus Facebook wurde Meta

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(pco)

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