13.01.2017 20:51

Ambitionierte Pläne

Facebook will unsere Gehirne anzapfen

Die Forschungsabteilung des sozialen Netzwerks Facebook arbeitet an einer Gehirn-Computer-Schnittstelle. Das Ziel: Maschinen per Gedanken zu steuern.

von
tob
1 / 3
Bei der Forschungsabteilung von Facebook sind mehrere Stellen ausgeschrieben. Ein sogenannter Haptik-Ingenieur soll an der Übertragung von Berührung arbeiten. Spannend dürfte das für Virtual-Reality-Umgebungen sein.

Bei der Forschungsabteilung von Facebook sind mehrere Stellen ausgeschrieben. Ein sogenannter Haptik-Ingenieur soll an der Übertragung von Berührung arbeiten. Spannend dürfte das für Virtual-Reality-Umgebungen sein.

Alberto EstÉvez
Das soziale Netzwerk will dafür Gehirne anzapfen: Ein Neurowissenschaftler soll in den nächsten zwei Jahren eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickeln. Damit könnten man Computer allein mit Gedankenkraft steuern. (Im Bild: Labormaus Brain aus der TV-Serie «Pinky und der Brain»)

Das soziale Netzwerk will dafür Gehirne anzapfen: Ein Neurowissenschaftler soll in den nächsten zwei Jahren eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickeln. Damit könnten man Computer allein mit Gedankenkraft steuern. (Im Bild: Labormaus Brain aus der TV-Serie «Pinky und der Brain»)

Warner Bros.
Die direkte Übertragung von Gedanken mithilfe von Technologie sei das ultimative Ziel, sagte Facebook-CEO Mark Zuckerberg schon im Jahr 2015.

Die direkte Übertragung von Gedanken mithilfe von Technologie sei das ultimative Ziel, sagte Facebook-CEO Mark Zuckerberg schon im Jahr 2015.

AP/Eric Risberg

Telepathie soll Realität werden: Facebook will eine sogenannte Gehirn-Computer-Schnittstelle schaffen. Damit könnten Nutzer technische Geräte allein mit Gedankenkraft steuern.

Um das Ziel zu erreichen, sucht Facebooks Forschungsabteilung derzeit neue Mitarbeiter im Bereich der Neurowissenschaften. Das Ziel ist ambitioniert: Die Mitarbeiter sollen in den nächsten zwei Jahren ein solches Interface entwickeln.

Gedanken verschicken

Entsprechende Pläne hegt Facebook schon länger. «In Zukunft werden wir Gedanken mithilfe von Technik unserem Gegenüber zusenden können. Das ist das ultimative Ziel», sagte Facebook-CEO Mark Zuckerberg im Jahr 2015, wie Businessinsider.com berichtet.

Ebenfalls offen ist die Position eines Haptik-Ingenieurs. Er oder sie soll für Facebook an der Übertragung von Berührung arbeiten. Damit könnte Haptik simuliert werden. Solch technisch erzeugte Berührungen könnten gerade Cyberbrillen-Trägern besonders realistische Erlebnisse ermöglichen.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.