Ostküste: Fäkal-Bakterien im Meer? Italien hebt Badeverbote wieder auf

Aktualisiert

Ostküste Fäkal-Bakterien im Meer? Italien hebt Badeverbote wieder auf

Weil das Meer an einigen Stellen der Ostküste zu stark mit Fäkal-Bakterien belastet gewesen sein soll, sind Badeverbote ausgesprochen worden. Diese sind mittlerweile wieder aufgehoben worden.

1 / 4
Auch Rimini war vom Badeverbot betroffen.

Auch Rimini war vom Badeverbot betroffen.

REUTERS
Die betroffenen Orte reichten von Goro über verschiedene Orte rund um Rimini bis nach Cattolica.

Die betroffenen Orte reichten von Goro über verschiedene Orte rund um Rimini bis nach Cattolica.

REUTERS
Der Massnahme vorausgegangen war eine Untersuchung der regionalen Umweltagentur Arpae.

Der Massnahme vorausgegangen war eine Untersuchung der regionalen Umweltagentur Arpae.

REUTERS

Darum gehts

  • An Italiens Ostküste wurde anscheinend eine hohe Konzentration von Fäkal-Bakterien im Meer entdeckt.

  • Daraufhin waren zahlreiche Badeverbote ausgesprochen worden.

  • Eine Analyse hat nun gezeigt, dass mit dem Wasser alles in Ordnung war.

Aufgrund einer ungewöhnlich hohen Belastung mit Fäkal-Bakterien haben die Behörden in Italien an zahlreichen Stränden Badeverbote ausgesprochen. Unter den insgesamt rund 30 betroffenen Orten befand sich auch der beliebte Badeort Rimini.

Der Massnahme vorausgegangen war eine Untersuchung der regionalen Umweltagentur Arpae. Diese hat  erhöhte Werte von Escherichia-coli-Bakterien festgestellt. In 28 der 98 untersuchten Orten seien die zulässigen Grenzwerte überschritten worden. 

Woher die enorm hohe Belastung kommt, ist allerdings ein Rätsel. Denn derart hohe Werte treten für gewöhnlich nur innerhalb von 24 Stunden nach starken Regenfällen auf. Da Italien aber wie viele Länder zuletzt mit massiver Trockenheit zu kämpfen hatte, lässt sich die Belastung so nicht erklären. Am späten Nachmittag kam dann die Entwarnung. Analysten hätten ergeben, dass mit dem Wasser alles in Ordnung gewesen sei. Dies erklärte die Regionalrätin für Umwelt, Irene Priolo, in einer Pressekonferenz.

Rimini versteht Aufregung nicht

Die betroffenen Orte reichten von Goro über verschiedene Orte rund um Rimini bis nach Cattolica.  In Rimini selbst verstand man die Aufregung indes nicht. Tests, die durch die Gemeinde selbst durchgeführt wurden, hätten keine erhöhten Werte gezeigt. Dabei seien die Tests von einer externen Firma analysiert worden. Die Gemeinde teilte deswegen mit, dass die Gewässer Riminis – entgegen des Badeverbots – «perfekt zum Baden geeignet» seien. 

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

(heute.at/fur)

Deine Meinung

283 Kommentare