Kanton Solothurn: Fäkalbakterien verschmutzen Trinkwasser
Aktualisiert

Kanton SolothurnFäkalbakterien verschmutzen Trinkwasser

In den Gemeinden Obergösgen, Dulliken und Lostorf müssen die Bürger das Leitungswasser abkochen.

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In Obergösgen müssen die Bürger das Leitungswasser abkochen.

In Obergösgen müssen die Bürger das Leitungswasser abkochen.

Leser-Reporter
So wurde die Bevölkerung in Obergösgen, Dulliken, Lostorf informiert.

So wurde die Bevölkerung in Obergösgen, Dulliken, Lostorf informiert.

Leser-Reporter
Dieses Schild hängt an der Eingangstür eines Altersheims in Dulliken.

Dieses Schild hängt an der Eingangstür eines Altersheims in Dulliken.

Benjamin Hostettler

In den drei Solothurner Gemeinden Obergösgen, Dulliken und Lostorf ist das Trinkwasser verschmutzt. Wegen einer Störung der Kläranlage Winznau gelangten Fäkalbakterien ins Wasser. Die Behörden empfehlen, das Leitungswasser abzukochen.

Die nötigen Massnahmen seien bereits eingeleitet worden, schreiben die Gemeinden in einem Flugblatt, über das am Montag auch das «Regionaljournal Aargau-Solothurn» von Radio SRF1 berichtete.

Man arbeite mit Hochdruck daran, die Trinkwasserversorgung schnellstmöglich wieder herzustellen. Dies könne aber mehrere Tage dauern. Bis dann empfehlen die Gemeinden, den Durst mit Mineralwasser zu löschen.

Wann zum Arzt?

Wer bereits vom verschmutzten Wasser getrunken habe, solle sich selber beobachten. Würden innerhalb der nächsten zwei Tage Fieber und Verdauungsprobleme auftreten, sei ein Arztbesuch angezeigt.

Die Störung in der ARA Winznau trat bereits in der vergangenen Woche auf. Dabei gelangte ungeklärtes Abwasser in die Alte Aare und von dort ins Grundwasser. Bemerkt wurde die Verschmutzung des Trinkwassers am Montag. (sda)

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