25.10.2020 13:50

Mach das Quiz!Fällst du auf diese Betrüger-Mails rein?

Phishing-Mails sind oft nur schwer zu erkennen. Mit diesem Quiz findest du heraus, wie zuverlässig du beurteilen kannst, ob jemand versucht, dich über den Tisch zu ziehen.

von
Dominique Zeier
1 / 8
Wie gut erkennst du, ob ein Mail von einem Betrüger stammt?

Wie gut erkennst du, ob ein Mail von einem Betrüger stammt?

Google
Mit einem Quiz von Google kannst du es austesten. 

Mit einem Quiz von Google kannst du es austesten.

Getty Images
Insbesondere in Zeiten des verstärkten Homeoffice können sich im Internet viele Gefahrensituationen ergeben.

Insbesondere in Zeiten des verstärkten Homeoffice können sich im Internet viele Gefahrensituationen ergeben.

Getty Images/iStockphoto

Darum gehts

  • Mit der Rückkehr ins Homeoffice steigen auch die Gefahren, die bei der Arbeit im Internet auftreten.

  • Wie gut erkennst du, ob es sich bei einem E-Mail um ein Phishing-Mail handelt?

  • Dies kannst du jetzt in einem Quiz von Google selbst testen.

  • Es gibt ausserdem einige Dinge, die du tun kannst, um dich im Homeoffice besser zu schützen.

Mit der Rückkehr ins Homeoffice, die momentan für viele Arbeitnehmer ansteht, steigen auch die Sicherheitsrisiken im Internet wieder an. Denn viele Personen haben auf ihren Privat-Computern weniger Sicherheitsprogramme installiert oder beginnen nun, private und berufliche Accounts zu mischen. Laut der «Threat Analysis Group» von Google werden die Betrugsmaschen von Cyberkriminellen immer ausgefeilter und nutzen die momentane Situation schamlos aus.

So hat das Experten-Team bereits zu Beginn der Pandemie im März und April pro Tag rund 18 Millionen Malware- und Phishing-E-Mails, die in Zusammenhang mit dem Thema Covid-19 stehen, gefunden, wie es in einem Google-Blogbeitrag heisst. Darüber hinaus wurden jeden Tag mehr als 240 Millionen Covid-bezogene Spam-Nachrichten verschickt.

Tatsächlich sind viele Menschen nicht sonderlich gut darin, Phishing- und Betrugs-E-Mails zu erkennen. Zu diesem Zweck hat Google ein Quiz erstellt, in welchem jeder und jede selbst testen kann, wie aufmerksam er oder sie beim Lesen solcher E-Mails ist. Das Quiz findest du unter diesem Link.

So schützt du dich

Es gibt einige Dinge, die getan werden können, um die Sicherheit zu Hause im Homeoffice, aber auch beim privaten Gebrauch des Internets zu verbessern. Im Fall von Phishing-Mails ist es wichtig, sofort aufmerksam zu werden, wenn in einer E-Mail nach persönlichen Informationen wie der Adresse, dem Benutzernamen, Passwörtern oder den Bankverbindungen gefragt wird.

Ausserdem können in E-Mails falsche Webseiten verlinkt sein. Diese imitieren den Web-Auftritt bekannter und vertrauenswürdiger Unternehmen und sind häufig nur schwierig von den echten Websites zu unterscheiden. Oft geben nur einzelne Buchstaben oder Wörter, die der URL hinzugefügt wurden, einen Hinweis darauf, dass es sich um eine gefälschte Website handeln könnte.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Mark Risher, Sicherheitsexperte bei Google, rät ausserdem, darauf zu achten, dass man berufliche E-Mail-Konten ausschliesslich für arbeitsbezogene Zwecke nutzen sollte. Denn Unternehmenskonten haben oft zusätzliche Sicherheitsfunktionen, die berufsbezogene Informationen vertraulich behandeln. Daher sei es wichtig, das private und das berufliche E-Mail-Konto stets zu trennen.

Ausserdem sollte überall die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeschaltet sein. Dies gilt insbesondere für Online-Banking-Dienste oder berufliche Accounts mit sensiblen Daten. Denn so kann verhindert werden, dass Betrüger, die bereits über einen Account-Namen und das Passwort verfügen, Zugriff auf vertrauliche Informationen und Konten erhalten.

Was ist Phishing?

Unter Phishing versteht man den Versuch, mittels gefälschter Mails oder Websites an die persönlichen Daten von Nutzern im Internet zu kommen. Betrüger versenden beispielsweise ein Mail, das angeblich von der Bank des Nutzers stammt. Im extremsten Fall wird dieser unter einem Vorwand auf eine gefälschte Webseite gelockt und aufgefordert, sich einzuloggen. Tut der Nutzer dies, hat der Betrüger nun die Login-Daten und kann theoretisch das Bankkonto plündern. Banken und andere Dienstleister warnen zwar seit Jahren vor Phishing. «Es gibt noch genug Leute, die auf Phishing hereinfallen», sagt Martin Steiger, Anwalt für Internetrecht.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
49 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Quiz Wo

26.10.2020, 22:00

Finde das quiz nicht??

Nick

26.10.2020, 19:14

Solche Tests sind bei vielen Firmen Standard. Meistens nicht besonders gut gemacht und leicht durchschaubar. Trotzdem fallen die Leute immer wieder darauf rein. Am wichtigsten: NIE auf einen ink in einer Mail klicken, ohne ihn vorher zu prüfen.

Gröta Thonfusch

26.10.2020, 10:07

Das Quiz selbst ist d Phishing, da werden E-Mail und Name abgegriffen