Fälschungs-Falle: Zürcher Schüler in Italien verhaftet
Aktualisiert

Fälschungs-Falle: Zürcher Schüler in Italien verhaftet

Es hätte ein Shopping-Ausflug nach Florenz werden sollen. Doch sechs minderjährige Zürcher Schüler tappten in die Fälschungs-Falle. Für sie endete der Trip wegen gefälschter Markenartikel mit einer saftigen Busse.

Die Schüler der Inter-Community-Schule aus Zumikon reisten mit ihrem Biologielehrer zum Shopping nach Florenz. Eingekauft wurde dann auch: Ein Portemonnee von Gucci, Gürtel mit D&G-Logo, eine Handtasche von Louis Vuitton und drei Rolex-Uhren kauften die 12-Jährigen, weil alles so billig war. Das berichtet der «SonntagsBlick».

Die Artikel waren gefälscht. Die Schüler wurden von der italienischen Polizei geschnappt, abgeführt und mussten vier Stunden auf einem Polizeiposten ausharren. Einzelnen Schülern sollen dabei die Tränen gekommen sein. Sie müssen je 1000 Euro wegen des Besitzes von gefälschten Markenartikeln bezahlen.

In Florenz prangen zwar überall Schilder, die vor dem Erwerb gefälschter Markenartikel warnen. Doch bei den Kids ist das Verbot offenbar nicht angekommen. Der Lehrer will seine Schützlinge laut «SonntagsBlick» auf die Marken-Falle hingewiesen haben: «Aber das sind doch Kinder! Die nehmen solche Warnungen nicht ernst.» Pech: Der Lehrer haftet für seine Schüler - falls die Eltern nicht bezahlen, müsste er die Rechnung begleichen.

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