Swiss Indoors: Fahrdienst-Shuttle fährt einmal um die Erde

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Swiss IndoorsFahrdienst-Shuttle fährt einmal um die Erde

Der Fahrdienst der Swiss Indoors ist fast rund um die Uhr in Betrieb: vor allem für VIPs, Spieler und Funktionäre.

Adrian Jäggi
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Adrian Jäggi

«Während eines Turniers legen wir bis zu 50 000 Kilometer zurück», sagt Kurt Spörri, der den Fahrdienst der Swiss Indoors seit 16 Jahren verantwortet. «Wir haben 18 Fahrzeuge und 28 Fahrer im Einsatz, die täglich von 7 bis 24 Uhr unterwegs sind», so der 55-jährige Versicherungsfachmann. Die Chauffeure, hauptsächlich Studenten und pensionierte Bus- und Carfahrer, werden von einem Container aus neben der Halle mit Aufträgen versorgt – ähnlich einer Taxizentrale. Die normalen Routen für Spieler sind vom Swissotel Le Plaza zur ­St.-Jakobshalle, zum Training in Allschwil oder zum Aqua Basilea. «Spielerfrauen oder Nannys mit Kindern bringen wir natürlich in den Zoo oder wohin sie sonst gerne möchten», erzählt Spörri. Neben diesen normalen Wünschen gibt es aber auch Extravagantes zu erledigen. «Für Pete Sampras mussten wir einst Schuhe in Frankreich holen, Funktionäre nach Paris fahren und Roger Federer wollte vor ein paar Jahren Extra-Saiten aus Deutschland», sagt Spörri, der den Superstar letzte Woche persönlich von Bäch nach Basel chauffierte.

Federer und die anderen Stars von heute sind laut Spörri aber viel pflegeleichter als die Cracks von früher. «Ausser dass sie immer sehr viel Gepäck dabeihaben, gibt es eigentlich kaum Nennenswertes. Da waren Connors, McEnroe oder Becker anders. Letzterer flog immer im Privatjet an und wurde immer auf der Rollbahn abgeholt.»

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