Cham: Fahrer missachten Polizeisperre bei Unfall
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ChamFahrer missachten Polizeisperre bei Unfall

Nach einem Unfall in Cham musste die Fahrbahn aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Mehrere Fahrer missachteten das Fahrverbot. Einer überfuhr sogar einen Leitkegel.

von
jab
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Nach diesem Unfall auf der Knonauerstrasse in Cham musste die Zuger Polizei eine Strassensperre errichten.

Nach diesem Unfall auf der Knonauerstrasse in Cham musste die Zuger Polizei eine Strassensperre errichten.

Zuger Polizei
Diese zog sich zwischen dem Kreisel Grindel bis nach Knonau. Das Befahren einer solchen Polizeisperrzone ist eigentlich strengstens verboten.

Diese zog sich zwischen dem Kreisel Grindel bis nach Knonau. Das Befahren einer solchen Polizeisperrzone ist eigentlich strengstens verboten.

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Trotzdem fuhren am Donnerstag «zwischen fünf bis zehn» Lenker in das Fahrverbot hinein, wie Mediensprecher Frank Kleiner der Zuger Polizei mitteilte. Nur wenige konnten gebüsst werden.

Trotzdem fuhren am Donnerstag «zwischen fünf bis zehn» Lenker in das Fahrverbot hinein, wie Mediensprecher Frank Kleiner der Zuger Polizei mitteilte. Nur wenige konnten gebüsst werden.

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Aufgrund eines Unfalls zwischen einem Lieferwagen und einem LKW auf der Knonauerstrasse in Cham, musste die Zuger Polizei eine komplette Strassensperre zwischen dem Kreisel Grindel und Knonau einrichten. Das Befahren einer solchen Polizeisperrzone ist eigentlich strengstens verboten.

Trotzdem fuhren am Donnerstag «zwischen fünf bis zehn» Lenker in das Fahrverbot hinein, wie Mediensprecher Frank Kleiner der Zuger Polizei mitteilte. Einige Fahrer konnten noch umkehren. Andere wurden von der Polizei angehalten und gebüsst.

«Fuhr sogar über einen Leitkegel»

«Ein Fahrzeuglenker fuhr sogar über einen Leitkegel und schleifte diesen über eine längere Strecke mit», schrieb die Zuger Polizei in einem Facebook-Post. Laut Kleiner wurde der entsprechende Fahrer angehalten und mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken belastet.

«Leider stellen wir immer wieder fest, dass ein solches Fahrverbot missachtet wird», teilt Kleiner mit. Es komme auch vor, dass sich neben Autofahrern auch Velofahrer und Fussgänger nicht an die polizeilichen Absperrung halten. Diese sei aber für jegliche Personen nicht zugänglich, vermerkt Kleiner.

Es werden auch Bussen verteilt

«Wenn neben dem Rettungseinsatz noch Kapazität vorhanden ist, die Autofahrer zu büssen, tun wir dies natürlich», so Kleiner. Dies habe aber nicht Priorität. «In erster Linie läuft der Rettungseinsatz.» Dementsprechend gefährlich ist ein solches Missachten des Fahrverbots. Denn: Die Rettungskräft rechnen nicht damit, dass ein Auto kommt. «So bringen sich die Fahrer nicht nur selbst in Gefahr, sondern auch die Unfallbeteiligten sowie die Ersatzkräfte», sagt Kleiner.

Ausserdem ist die Strassensperre nur vorübergehend: Nachdem alle verletzten Personen versorgt und befragt wurden, die Spuren gesichert werden, Fahrzeuge agbeschleppt und der Unfallort gereinigt wurde, kann die Strasse für den Verkehr wieder freigegeben werden. «Wir sind bestrebt eine Sperrung so schnell wie möglich aufzulösen», teilt Kleiner mit.

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