Weihnachten: Fahrer von Nez Rouge hatten viel zu tun
Aktualisiert

WeihnachtenFahrer von Nez Rouge hatten viel zu tun

Über Weihnachten waren die Fahrer von Nez Rouge im Dauereinsatz. Für Polizei und Feuerwehr war das Wochenende zum Glück nur durchschnittlich.

von
Erika Pàl / Ilda Özalp
Gallus Hengartner, Präsident von Nez Rouge Ostschweiz.

Gallus Hengartner, Präsident von Nez Rouge Ostschweiz.

«Wir hatten sehr viel zu tun über das Weihnachtswochenende», sagt Susanne Niederer von Nez Rouge Ostschweiz. Nez Rouge bietet einen Heimfahrdienst für Angetrunkene an, die nicht mehr in der Lage sind, selber Auto zu fahren. Die freiwilligen Fahrer rückten in den drei Nächten vom 23. bis 26. Dezember rund 90 Mal aus und transportierten auf ihren Fahrten etwa 200 Personen. Damit war Nez Rouge in der Ostschweiz mehr als in den letzten Jahren unterwegs. «Aufgrund der vielen Einsätze war die Zahl unserer Fahrer knapp», so Nez-Rouge-Ostschweiz-Präsident Gallus Hengartner. In drei Nächten legten die Freiwilligen 4400 Kilometer zurück.

Nicht mehr Arbeit als sonst gabs über die Feiertage für die St. Galler Polizei. «Überraschend war, dass sehr wenige Gewalttaten gemeldet wurden», erklärt Mediensprecher Hanspeter Krüsi. Auch über Lärmbelästigungen sei kaum geklagt worden. «Die Leute blieben über die Feiertage wahrscheinlich länger wach oder waren toleranter», so ­Krüsi. Ein durchschnittliches Wochenende hatte auch die St. Galler Feuerwehr: «Wir sind sechs Mal ausgerückt», sagt ­Jascha Müller, Bereitschaftsdienstoffizier. Kein einziges Mal sei ein Brand die Ursache gewesen.

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